[vc_row][vc_column][vc_column_text]Zum Wochenbeginn sah sich die Deutsche Lufthansa unversehens im Mittelpunkt einer aufgeregten Diskussion bzw. Spekulation, ob die arabische Airline Etihad demnächst Großaktionär bei der Kranichlinie werden könnte. Den Stein des Anstoßes gab dabei eine Zeitungsmeldung in Italien, wonach der Luftfahrtkonzern aus Abu Dhabi zwischen 30 – 40% der Anteile im Rahmen einer Kapitalerhöhung erwerben könnte.[/vc_column_text][vc_column_text]Wie es bei solchen Nachrichten so ist: Meist gehen sie auf ein Quäntchen Wahrheit zurück. Denn die bisherige Etihad-Beteiligung Air Berlin wurde Stück für Stück filetiert. Mittlerweile sitzt auch ein ehemaliger Lufthanseat bei Air Berlin auf dem Chefposten. Gleichzeitig sind etliche der bisherigen Air-Berlin-Maschinen nun bei der Lufthansa gelandet. Deshalb dürften die arabischen Investoren sicherlich daran interessiert sein, die sprichwörtlichen Pferde zu wechseln.[/vc_column_text][vc_column_text]Allerdings: Es genügt eigentlich nur der Blick in das entsprechende Gesetz, um die Beteiligungs-Spekulationen ad absurdum zu führen. Denn in dem zutreffenden Gesetz mit dem sperrigen Namen Luftverkehrsnachweissicherungsgesetz steht geschrieben, dass europäische Fluggesellschaften mehrheitlich in den Händen von EUStaaten bzw. deren Staatsbürgern liegen müssen. Ansonsten droht die Löschung der Betriebsgenehmigung und der Luftverkehrsrechte. Diese Einschränkung war es bekanntlich auch, warum Etihad bei Air Berlin schon längst
nicht mehr auf der Eigenkapitalseite tätig wurde.[/vc_column_text][vc_column_text]Für die Deutsche Lufthansa gilt: Eine Beteiligung von 30 – 40% wäre unter den gesetzlichen Voraussetzungen nach aktuellem Aktionärsstand nicht darstellbar, da rund 22,5% der Anteile bereits im Nicht-EU-Ausland liegen. Das Etihad dennoch Interesse an der Lufthansa hat, machte das Unternehmen zum Wochenende klar. Zwar strebe man keine Kapitalbeteiligung an, wünschte sich aber eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Wettbewerber.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Kurzum: Bezüglich einer Beteiligung also der berühmte Sturm im Wasserglas. Eine engere Kooperation liege dennoch durchaus im Interesse beider Airlines.[/vc_column_text][vc_column_text]Kurzer Blick auf die Lufthansa-Wertpapiere: Während aus den Aktien naturgemäß nun wieder Luft rausgelassen wird, zeigt sich die von uns empfohlene Anleihe bereits seit geraumer Zeit mit einem positiven Momentum. Die Fix-to-Float-Anleihe wird bekanntlich bis 2021 noch mit 5,125% verzinst. Auf dieser möglichen Call-Basis bietet das Papier mit einer Rendite von 3,38% noch ein attraktives Niveau, das über unsere bisherige Empfehlung hinaus durchaus noch weiter gekauft werden kann.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“20055″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“20063″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
