Jetzt hat auch der deutsche Börsenbetreiber Deutsche Börse seinen persönlichen Skandal. Denn am Dienstag bekam die Tochter Clearstream Besuch vom Staatsanwalt. Die Razzia sollte dabei Erkenntnisse gewinnen im Zusammenhang mit dem Cum-ex-Skandal, der sowohl deutsche als auch Schweizer Finanzinstitute schon seit Jahren in Atem hält. Dabei ging es um eine jahrzehntelang ausgenutzte Gesetzeslücke, bei der Aktien kurz vor dem Dividenden-Stichtag mit Anspruch (Cum) gekauft wurden, danach ohne Dividendenanspruch (ex), aber mit Dividendenkompensationszahlung an den Käufer geliefert wurden.

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