Geht es um die Aussichten der Weltwirtschaft, sind die Wachstumsprognosen für die Container-Schifffahrt nicht weit. Wobei der Handelskrieg zwischen USA und China und die Möglichkeiten eines ähnlichen Konfliktes zwischen Amerika und Europa natürlich zuerst die Aussichten eingetrübt haben. Doch wie jüngste Statistiken zeigen, könnten die entsprechenden Unternehmen relativ glimpflich davonkommen.

Das macht sich insbesondere an der Entwicklung der Frachtkapazitäten fest, die einen entsprechenden Einfluss auf die Frachtraten und  damit auf Umsatz und Gewinn haben. Hier zeigen derzeitige Prognosen, unter anderem vom Analysehaus Berenberg, dass sich Angebot und  Nachfrage deutlich angenähert haben und es wenig wahrscheinlich ist, dass es kurzbis mittelfristig erneut zu solch großen Überkapazitäten wie  in den früheren Jahren kommt. Das passt auch zu den jüngsten Zahlen und Einschätzungen, die von führenden Reedereien abgegeben  wurden. Ein Blick auf einzelne Emittenten:

Maersk: Weiter auf Wachstumskurs

Der dänische Container-Riese Maersk hatte für das zweite Quartal einen deutlichen Anstieg beim Vorsteuergewinn um 17% auf 1,63 Mrd. USD und damit mehr als erwartet gemeldet. Für das Gesamtjahr plant Maersk mit einem Gewinn von rund 5 Mrd. USD. Natürlich muss der Konzern wegen des weiterhin laufenden Handelskrieges eher vorsichtigere Töne anschlagen. Doch unter den Aspekten, dass der in den letzten Jahren dominierende Konzernumbau inzwischen abgeschlossen ist, dürfte Maersk auf weitere Sicht gute Ergebnisse liefern können. 

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren