Die Probleme, welche die beiden großen Softdrink-Hersteller Coca-Cola und PepsiCo in den vergangenen Jahren hatten, sind bekannt. Die  Nachfrage nach den extrem zuckerhaltigen Stamm-Getränken lässt zumindest in den Kernmärkten nach. Beide Konzerne gaben dabei relativ  unterschiedliche Antworten. Während PepsiCo insbesondere seine Snack-Sparte weiter ausbaute, setzt Coca-Cola unter anderem auf Kaffee. Mit  wachsendem Erfolg.

Denn der Marktführer konnte im zurückliegenden 2. Quartal seinen Umsatz um 6% auf 10 Mrd. USD steigern. Das war besser als die 9,9 Mrd. USD, die von Analysten im Konsens erwartet wurden. Ähnliches auch beim Gewinn. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,63 USD, ein Plus von 4% und zwei Cent über den Erwartungen. Netto verdiente das Unternehmen 2,6 Mrd. USD.

Entsprechend positiv schaut Coca-Cola auch auf die weiteren Monate. So soll im laufenden Geschäftsjahr unter dem Strich das  Umsatzwachstum auf organischer Basis, also ohne Zukäufe, um 5% statt bislang erwarteter 4% ausfallen. Beim operativen Ergebnis rechnet Coca-Cola nun mit einem Anstieg um 11-12% statt bislang prognostizierter 10-11%. Das Ganze wird natürlich dadurch begründet, dass  sich der Konzern in seiner Produktpalette inzwischen deutlich breiter aufgestellt hat und nicht nur den Wachstumsmarkt Kaffee für sich  entdeckte und mit Zukäufen weiter ausbaut, sondern auch bei Fitness- und Energy-Drinks nachrüstet. 

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