[vc_row][vc_column][vc_column_text]In der Ausgabe vor zwei Wochen hatten wir darüber berichtet, dass sich der amerikanische Flugzeughersteller Boeing bei der US-Wettbewerbsbehörde über den kanadischen Flugzeugbauer Bombardier beklagt hatte. Der Vorwurf lautet auf Preis-Dumping, weil Bombardier Beihilfen unter anderem von der kanadischen Provinz Quebec erhält. Das zeigt Wirkung. Denn wie Freitag letzter Woche bekannt wurde, werden von US-Seite nun Strafmaßnahmen vorbereitet und auch die entsprechenden Untersuchungen fortgeführt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Das kommt zur Unzeit. Denn nur einen Tag früher sorgte die Bekanntgabe von Bombardier, dass man in der Schweiz rund 650 Arbeitsplätze in der Zugproduktion abbauen wolle, für erheblichen Wirbel.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”16905″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Interessanter Umstand dabei: Während die Aktie von Bombardier nach der Meldungslage kurzzeitig kräftig unter Druck geriet, blieb es in den Anleihen weitestgehend ruhig. Hier dürften die Gewichtungen bei der entsprechenden Beurteilung andere sein. In der Ausgabe 22/17 hatten wir darauf hingewiesen, dass für die Anleihen insbesondere die Verbesserung in den operativen Ergebnissen sowie die Perspektive einer möglichen Allianz mit dem chinesischen Flugzeugbauer Comac, der damit eine ernsthafte Konkurrenz zu Boeing und Airbus aufbauen will, eine Rolle spielen dürften.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Wir glauben, dass mögliche Strafmaßnahmen der US-Wettbewerbsbehörden überschaubar bleiben bzw. vom Markt schnell wieder ausgepreist werden. Deshalb bleibt es speziell für die 2022er Anleihe bei unserer Kauf-Empfehlung.[/vc_column_text][vc_single_image image=”16906″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]