[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im vergangenen Jahr ging mit großem Getöse der Autobauer Aston Martin an die Londoner Börse. Die Neuemission hatte schon  gewaltigen Charme, denn der bekannte Film-Geheimdienstagent James Bond fährt ja bekanntlich vorzugsweise Wagen dieser Marke. Ein  Jahr später herrscht aber bei den Investoren wohl eher Katzenjammer, wie sich auch in den nun präsentierten Halbjahreszahlen zeigte.[/vc_column_text][vc_column_text]So wies der Hersteller von Luxussportwagen vor Steuern einen Verlust von 79 Mio. GBP aus. Begründet wurde dies mit höheren Kosten wie auch niedrigeren Preisen für seine Modelle. Insgesamt ging der Umsatz um 4% auf 407 Mio. GBP zurück. Und es wird wohl auch nicht mehr besser werden. Denn die Absatzprognose hat sich deutlich eingetrübt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Entsprechend kritisch werden die auch immer noch gültigen Wachstumspläne von Aston Martin gesehen. Das Unternehmen war letztes Jahr an den Start gegangen mit der Aussage, jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt bringen zu wollen. In diesem Jahr sollen bis  zu 7.300 Fahrzeuge gebaut werden. Die Mittelfristplanung sieht vor, diese Zahl zu verdoppeln. Um das finanziell überhaupt möglich zu  machen, wird jedes Pfund, das hereinkommt, gebraucht. Deshalb ist auch nicht damit zu rechnen, dass hier auf absehbare Zeit etwas für den Schuldenabbau getan werden kann.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“33735″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Derzeit setzt Aston Martin auf einem Schuldenberg von rund 732 Mio. GBP. Das entspricht dem 4,7-fachen des EBITDA. Entsprechend hatte Moody´s zuletzt auch das Rating noch weiter auf B3 abgesenkt. Der von uns im letzten Jahr empfohlenen Anleihe ist das nicht gut  bekommen. Hatte sie sich zuvor noch im Bereich von 98/100% Nennwert halten können, ist sie nun unter dem Eindruck der neuen Zahlen regelrecht abgestürzt.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Um es klar zu sagen – wir haben angesichts dieser Sachlage kein gutes Gefühl. Zwar stehen noch die Altgesellschafter zum Unternehmen, doch das dürfte kurzfristig nicht aus der Talsohle helfen. Wir würden hier eher vorsichtig sein und den Rückzug antreten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“33739″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]