[vc_row][vc_column][vc_column_text]Gleich zum Anfang der Woche zeigten sich die Anleger am deutschen Markt elektrisiert von Gerüchten, dass der französische Energieriese Engie Interesse an einer Übernahme der RWE-Tochter Innogy habe. Was nicht ganz von der Hand zu weisen war. Denn auch der französische Stromerzeuger ist angesichts eines schwachen Marktumfeldes für konventionelle Energieträger gezwungen, über eine strategische Neuausrichtung nachzudenken. Allerdings:[/vc_column_text][vc_column_text]In diesem speziellen Fall dürfte das kolportierte Interesse tatsächlich nur Interesse bleiben. Denn RWE hat relativ schnell klargemacht, dass man auf Dauer die Mehrheit an Innogy behalten wolle. Was auch nicht wundert. Denn man selbst leidet unter einer klaren Ertragsschwäche, während Innogy als Anbieter alternativer Energiequellen deutlich bessere Wachstumsprognosen aufweist.[/vc_column_text][vc_column_text]Innogy selbst hatte ebenfalls am Montag seine Geschäftszahlen 2016 präsentiert, dabei allerdings einen Rückgang des operativen Ergebnisses um 7% auf 4,2 Mrd. EUR ausweisen müssen. Was allerdings nicht daran hindern soll, dass eine Dividende von 1,60 EUR je Aktie gezahlt wird. Für RWE als Mehrheitseigentümer bedeutet das eine Ausschüttung von rund 683 Mio. EUR, die dringend gebraucht werden.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Denn der Versorger präsentierte ebenfalls in dieser Woche einen Milliarden-Verlust für das vergangene Jahr. Insgesamt 5,7 Mrd. EUR Miese blieben am Ende aufgrund von hohen Abschreibungen für Kohle- und Gaskraftwerke sowie Rückstellungen für den Atomfonds übrig. Der Umsatz selbst sank um rund 4,7%. Dennoch blieben die Anleger ruhig, da die Zahlen weitestgehend im Markt schon bekannt und verdaut waren. Vielmehr interessierten sich die Investoren dafür, wie RWE seine Chancen im neuen Jahr beurteilt. Hier stellt der Versorger beim bereinigten Gewinn eine Verbesserung in den Bereich zwischen 1,0 und 1,3 Mrd. EUR (Vorjahr 0,8 Mrd. EUR) in Aussicht.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18261″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Das, was der Markt derzeit hauptsächlich sehen will, ist eine Stabilisierung des Geschäftes. Angesichts der regulatorischen Rahmenbedingungen bleibt das eine Herkules-Aufgabe, wobei Veränderungen in der politischen Landschaft nach den Bundestagswahlen im September durchaus erneut für Turbulenzen sorgen könnten. Aktuell sehen wir allerdings bei RWE und den von uns empfohlenen Anleihen vorerst weiterhin gutes Erholung-Potenzial und bestätigen entsprechend unsere Kaufempfehlungen. Speziell für die Dollaranleihe gilt: Wir nehmen sie neu in das spekulative Musterdepot mit 10.000 USD Nennwert auf.[/vc_column_text][vc_single_image image=“18262″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]