[vc_row][vc_column][vc_column_text]Schlechte Nachrichten von den US-Autoherstellern. Wie neue Zahlen zeigten, wurden im Juni nur 1,47 Mio. Neuwagen verkauft. Dies entsprach einem Rückgang um 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit scheint sich die Sorge von Marktbeobachtern und Analysten zu bestätigen, dass die Boom-Zeit im US-Automarkt vorerst vorbei sein könnte. Wobei die Entwicklungen bei den einzelnen Autoherstellern durchaus unterschiedlich ausfielen.[/vc_column_text][vc_column_text]Ausgerechnet die heimischen Hersteller mussten deutliche Abschläge hinnehmen, während die ausländischen Hersteller mehr oder weniger positive Wachstumszahlen verbuchten. So musste Marktführer General Motors einen Absatzrückgang von 4,7% hinnehmen. Ford fiel bei seinen Auslieferungen um 5,1% zurück und die Fiat-Tochter Chrysler verbuchte sogar einen Rückgang um 7,4%. Im Gegenzug schaffte beispielsweise Volkswagen ein Plus von 15%. Toyota steigerte seinen Absatz um 2,1% und Audi konnte ein Plus von 5,3% verbuchen. Andere ausländische Hersteller erreichten zumindest stabile bis leicht positive Ergebnisse.[/vc_column_text][vc_column_text]Die spannende Frage ist natürlich, ob sich diese gegenläufige Entwicklung bestätigt. Hinsichtlich der Modellnachfrage der Verbraucher ergibt sich bislang keine Änderung. So sind weiterhin vor allem Pickups und Crossover-Modelle gefragt. Die Hersteller selbst versuchen, mit zunehmenden Preisnachlässen und längeren Kreditlaufzeiten das Geschäft anzukurbeln. Speziell die amerikanischen Marken sind dabei sicherlich in der Zwickmühle, auf der einen Seite Kosten einsparen zu wollen, auf der anderen Seite unter stärkerem politischen Druck (Stichwort „America First“) zu stehen. Wie dieses Dilemma letztlich aufzulösen ist, ist noch unklar.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Das spiegelt sich entsprechend auch in den Anleihenkursen wider. Dabei der exemplarische Blick auf unseren Dauerbrenner Ford. Die jüngsten Abschläge sind eindeutig das Resultat der benannten Absatzschwäche. Wobei wir hier wie auch bei den empfohlenen Anleihen von General Motors dazu raten, investiert zu bleiben. Insbesondere die Ford-Anleihe bietet nach wie vor einen höchst attraktiven Kupon, der kurzzeitige Kursschwächen mehr als abfangen kann. Bei General Motors ist dieses Sicherheitsnetz sicherlich kleiner, aber zurzeit noch unproblematisch. Das gilt letztlich dann auch für die Chrysler-Mutter Fiat.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“16704″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“16705″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Amerikanische Autokonjunktur gerät ins Stocken
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-04T19:04:53+01:0006.07.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Amerikanische Autokonjunktur gerät ins Stocken
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