Der europäische Flugzeugbauer hatte zwar dieser Tage einen kleinen Dämpfer zu verkraften, weil insbesondere Deutschland im Gefolge anderer europäischer Länder sich entschieden hat, neue Kampfjets bei Lockheed Martin zu beziehen. Dennoch lieferte Airbus positive Meldungen. Im Februar konnte der Flugzeugbauer 49 Flugzeuge ausliefern. Dabei wurden insgesamt neue Aufträge über 113 Maschinen eingebucht. Das ist wie üblich nur eine Momentaufnahme, weil meistens dann auch noch Stornierungen etc. kommen. Aber es zeigt, dass Airbus weiterhin auf dem richtigen Weg bleibt.

Darüber hinaus sorgte Airbus mit einer neuen Idee für Aufsehen. Denn nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat das Unternehmen Interesse daran, das Cyber-Security-Geschäft des französischen IT-Dienstleisters Atos zu übernehmen. Den Quellen nach war wohl auch eine Komplettübernahme von Atos im Gespräch, was allerdings dann verworfen wurde. Womöglich sieht Airbus jetzt eine Chancne, nachdem Thales im Februar angekündigt hatte, seinerseits kein Interesse an einer Übernahme der Cyber-Security-Sparte von Atos zu haben.

Börsianer wissen längst: Mit dem Ukraine-Konflikt und dem damit nicht nur einhergehenden heißen Kampf zu Land und in der Luft, sondern auch im Cyberspace, rückt die Cyber-Security-Branche verstärkt in den Blickpunkt westlicher Unternehmen und natürlich auch der Kapitalmärkte. Airbus hat hier entsprechend vitales Interesse, solche Lösungen sowohl für seine militärischen als auch zivilen Aktivitäten zu integrieren bzw. anzubieten.

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