[vc_row][vc_column][vc_column_text]Den Entschluss, den Konzern in einen Energiebereich und in eine Sparte Transport und Logistik aufzuteilen, hatte Reederei-Gigant Moller-Maersk bereits vor über einem Jahr gefasst. Dabei stand insbesondere das Öl- und Gasgeschäft im Mittelpunkt. Denn angesichts anhaltend niedriger Weltmarktpreise hatte sich dieses Geschäft in den vergangenen Quartalen als Dauerbelastung erwiesen und sollte eine neue Perspektive außerhalb des Kerngeschäftes erhalten. Allerdings wusste Moller-Maersk bislang nicht, ob dies über einen Börsengang, Fusionen oder Joint Ventures umgesetzt werden könnte.[/vc_column_text][vc_column_text]Nun ist klar: Es wird ein Verkauf. Denn man ist sich mit dem französischen Ölkonzern Total einig geworden. Die Franzosen wollen die Öl- und Gassparte für rund 7,4 Mrd. USD inklusive Schulden übernehmen. In der Branche gilt dies geradezu als Schnäppchen, da die Sparte auf eine Bewertung von 7,45 Mrd. USD taxiert wird, Total also hier nicht einmal eine Prämie zahlen muss. Allerdings:[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]So richtig Beifall findet der Deal nicht. Denn natürlich hatten viele Anleger, insbesondere auch auf der Gläubigerseite (wie auch wir), gehofft, dass durch den Spartenverkauf Moller-Maersk einen erheblichen Liquiditätszufluss bekommt, mit dem die Reederei einerseits einen signifikanten Schuldenabbau umsetzen könnte, zum anderen weiterhin in der laufenden Branchenkonsolidierung eine aktive Rolle übernehmen kann. Doch daraus wird wohl nichts, zumindest nicht aus dem Deal heraus.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”16234″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Zwar hat die Reederei mitgeteilt, dass man aus dem Verkauf einen Gewinn von 2,8 Mrd. USD erzielen kann. Doch Moller-Maersk lässt sich mit Aktien von Total bezahlen (Gegenwert 4,95 Mrd. USD). Das sieht dann zwar bilanziell gut aus (weshalb es auch eine Sonderdividende für die Aktionäre geben soll). Für die von uns skizzierten Perspektiven (zuletzt Ausgabe 20/17) ist das allerdings nicht ganz das gewünschte Ergebnis.[/vc_column_text][vc_column_text]Dennoch: Dass Moller-Maersk hier endlich eine Entscheidung getroffen hat, wird am Markt goutiert. So auch in den beiden empfohlenen Anleihen, die wir weiterhin zum Halten empfehlen. Spannend dürfte es trotzdem weiter bleiben, da in der Energiesparte bekanntlich weitere Aktivitäten abgegeben werden sollen.[/vc_column_text][vc_single_image image=”16235″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]