Das an den Märkten beliebte Sprichwort „Politische Börsen haben kurze Beine“ hat sich auch im zurückliegenden Jahr erneut bestätigt. Exemplarisch dafür stehen die ständigen Querschüsse des US-Präsidenten Donald Trump und seine regelmäßigen Zerwürfnisse mit China und bisherigen Partnern. Doch trotz der regelmäßigen Stimmungs-Wechselbäder schafft es beispielsweise der S&P 500, in diesem Jahr über 26% (aktueller Stand) zuzulegen. Nimmt man den Beginn des Handelskrieges im Sommer letzten Jahres, käme der Index immerhin noch auf ein Plus von über 10%.

Also bleibt es dabei: Die Börse schafft es immer wieder, solche politischen Ausreißer zumindest in der mittel- bis langfristigen Tendenz schnell wieder einzufangen. Das lässt auch für ein neues Thema hoffen, mit dem sich insbesondere deutsche Anleger wohl demnächst verstärkt auseinandersetzen müssen. Denn:

2020 könnte es zu wichtigen politischen Weichenstellungen und Veränderungen kommen. Ausgangspunkt bildet dabei die jüngste Personalentscheidung der Regierungspartei SPD, die einen politischen Pensionär und eine Hinterbänklerin zu ihren neuen Parteichefs erkoren hat. Beide stehen nach aktuellem Kenntnisstand für ein weiteres „nach links rücken“ der Sozialdemokratie, fleißig unterstützt vom Juso-Chef, der schon das ganze Jahr über mit antikapitalistischen Fantasien auf sich aufmerksam machte.

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