[vc_row][vc_column][vc_column_text]Für Investoren in den Schwellenländern könnte in den nächsten Monaten einiges an Arbeit warten. Denn der insbesondere für passive und aktive Fonds als Benchmark wichtige MSCI Emerging Markets steht vor einer Neugewichtung. In deren Zuge sollen insbesondere chinesische A-Aktien, also direkt in China gehandelte Werte, eine höhere Gewichtung im Index erhalten. Aber China wird nicht der einzige Profiteur sein.[/vc_column_text][vc_column_text]Auch für Saudi-Arabien ist eine höhere Gewichtung geplant, ebenso für Argentinien. Beide Länder sind derzeit noch nicht im Index vertreten. Das dürfte in den einzelnen Regionen zu sichtbaren Veränderungen führen. In Asien geht die höhere Gewichtung der A-Aktien vor allem zulasten der in Hongkong notierten HAktien wie auch ADR. Auch für Taiwan, Korea und Indien sind niedrigere Gewichtungen geplant.[/vc_column_text][vc_column_text]In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) geht die Einbeziehung Saudi-Arabiens vor allem zulasten von Südafrika und etwas stärker auch Russlands. In Lateinamerika sind es insbesondere Brasilien und Mexiko, die für Argentinien zusammenrücken müssen. [/vc_column_text][vc_column_text]Diese Umschichtungen in den Gewichtungen werden dafür sorgen, dass institutionelle Investoren ihre entsprechende Asset Allocation ebenfalls anpassen werden. So wird damit gerechnet, das bei einem entsprechenden Rebalancing in den nächsten Monaten im schlechtesten Fall allein aus Südkorea, Taiwan und Indien Anlagegelder im Volumen von bis zu 30 Mrd. USD abfließen könnten. Das entspräche bei Südkorea rund 1,4% des BIP, 2,4% bei Südafrika und sogar 2,9% für Taiwan. Das dürfte Spuren in den Märkten hinterlassen, wobei derzeit vor allem Südafrika als kritisch angesehen wird, da neben der erwarteten Schwäche des Rand auch Unsicherheiten in Bezug auf die Anfang  Mai angesetzten Parlamentswahlen die aktuellen Einschätzungen beeinflussen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Insgesamt dürften die avisierten Umschichtungen im MSCI Emerging Markets generell bei den EM-Währungen für Unruhe sorgen. Und das möglicherweise zu Zeitpunkten, die traditionell als problematisch gelten. Denn insbesondere die asiatischen Währungen weisen für die  Monate Mai und August historisch saisonale Schwächen aus. Dies liegt daran, dass einige Märkte in dieser Zeit auch saisonal bedingt schwache  Handelsbilanz-Daten präsentieren. Die Umschichtungen im MSCI Emerging Markets sind für Mai, August und November avisiert.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Investoren, die in den gefährdeten Märkten engagiert sind, sollten auf jeden Fall auf entsprechende Absicherungen achten. Chinas  Index-Aufwertung könnte demgegenüber zumindest stimmungstechnisch ein neuer Kaufansatz sein. Da es sich bei den A-Aktien um  Inlandspapiere handelt, böte sich hier ein entsprechend ausgerichteter ETF o.ä. an. Wir gehen aber davon aus, dass die Höhergewichtung auch
auf andere Asset-Klassen, insbesondere auch Anleihen, abfärben könnte. Zumal sich auch fundamental einiges tut. Dazu im Bereich „ Anleihenmarkt“ mehr.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“30465″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]