Für Investoren in den Schwellenländern könnte in den nächsten Monaten einiges an Arbeit warten. Denn der insbesondere für passive und aktive Fonds als Benchmark wichtige MSCI Emerging Markets steht vor einer Neugewichtung. In deren Zuge sollen insbesondere chinesische A-Aktien, also direkt in China gehandelte Werte, eine höhere Gewichtung im Index erhalten. Aber China wird nicht der einzige Profiteur sein.

Auch für Saudi-Arabien ist eine höhere Gewichtung geplant, ebenso für Argentinien. Beide Länder sind derzeit noch nicht im Index vertreten. Das dürfte in den einzelnen Regionen zu sichtbaren Veränderungen führen. In Asien geht die höhere Gewichtung der A-Aktien vor allem zulasten der in Hongkong notierten HAktien wie auch ADR. Auch für Taiwan, Korea und Indien sind niedrigere Gewichtungen geplant.

In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) geht die Einbeziehung Saudi-Arabiens vor allem zulasten von Südafrika und etwas stärker auch Russlands. In Lateinamerika sind es insbesondere Brasilien und Mexiko, die für Argentinien zusammenrücken müssen. 

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