Beim Stuttgarter Autokonzern Daimler ist der Übergang aus der Ära Zetzsche heraus sehr holprig. Kaum ein Monat im Amt, muss der neue Mann an der  Spitze, der gebürtige Schwede Ola Källenius, eine Gewinnwarnung aussprechen. Aufgrund höherer Kosten wegen der Abwicklung der Diesel-Affäre kann  das bisherige Jahresziel nicht mehr erreichen. Statt einer leichten Steigerung rechnet man nur noch mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf  Vorjahresniveau, bei rund 11 Mrd. EUR.

Allerdings hat Daimler noch weitaus mehr Baustellen und Risiken als nur die Diesel-Affäre. Das gilt insbesondere für die amerikanischen Fabriken. Hier werden mit dem SUV-Modell GLE und dem Transporter Sprinter eigentlich zwei Bestseller produziert. Doch sowohl beim GLE als auch beim Transporter  kämpft der Stuttgarter Konzern derzeit mit massiven Qualitätsproblemen, was entsprechende Auslieferungen und Absatzzahlen negativ beeinflusst.

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