Die wachsende Zahl von Corona-Fällen außerhalb Chinas hat an den Börsen in dieser Woche zu schweren Kurseinbrüchen geführt. Insgesamt haben sich die Corona-Fallzahlen zwar nicht dramatisch  erhöht, aber nun gibt es eine  geografische Veränderung. Der Markt versucht aktuell vorherzusagen, wie stark sich die Epidemie weltweit ausbreitet und vor allem, wann sie ihren Höhepunkt erreicht.

Und es hat wieder einmal gezeigt, dass der DAX-Future für die Investoren das altbewährte Absicherungsinstrument der ersten Wahl ist.  Im Vergleich zum S&P 500, der in der Spitze rund 8% verloren  hatte, büßte der DAX fast 10% ein. Man konnte zudem an der  Homogenität im Abverkauf der Titel erkennen,  dass die Verkäufe am Kassamarkt in der Breite auf vorherige Leerverkäufe von DAX- Futures zur Absicherung zurückzuführen waren.

Wir hatten mit vielem gerechnet, nur nicht mit einem so massiven  Ausbruch der Epidemie in Italien. Spätestens am Sonntagabend  war damit klar, was für eine Börsenwoche  bevorstand. Es geht um die Angst vor  einer sprunghaften Ausbreitung außerhalb Chinas.  Sonst wäre der erneute Rückgang der europäischen Aktienindices im Vergleich zu den Schlusskursen in China und den USA vom Mittwochnacht bzw. Donnerstagmorgen  nicht erklärbar. 

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