Wird Aston Martin zu der Turnaround-Story des verbleibenden Jahres? Das Unternehmen hat sowohl den Aktionären als auch den Gläubigern bislang keinen großen Spaß gemacht. Mal abgesehen davon, dass die Briten quasi den Trend zu Luxus-SUVs komplett verschlafen hatten, kam zuletzt eine deftige Kapitalerhöhung hinzu, welche noch einmal glasklar darstellte, in welcher finanziell prekären Lage das Unternehmen derzeit ist.

Aber: Genau an dieser Stelle könnte sich alles mehr oder weniger zügig zum Guten wenden. Denn die sprichwörtlichen Zutaten für einen Turnaround sind offenbar vorhanden. Das fängt einerseits auf der Kapitalseite an. Denn der kanadische Milliardär Lawrence Stroll hat seit Jahresanfang das Sagen im Unternehmen. Nach derzeit vorliegenden Zahlen besitzt der Milliardär knapp 24 % an dem Unternehmen.

Das Besondere daran: Hier geht es letzten Endes nicht nur um Geld, sondern auch um Verbindungen und Netzwerke. Denn Stroll ist einerseits der starke Mann hinter dem Formel-1-Stall Racing Point, der im kommenden Jahr auch in Aston Martin umbenannt werden soll. Darüber hinaus gibt es einen neuen Vorstandsvorsitzenden, der im August sein Amt übernehmen wird. Dabei handelt es sich um Tobias Moers, der bislang Chef des Mercedes-Tuning-Unternehmens AMG war.

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