Wir wollen Sie nicht lange auf die Folter spannen: Die Antwort auf diese Frage lautet ja. Aber nutzen Sie die aktuelle Ausverkaufssituation nur kurzfristig und spekulativ, denn der Trend an den Weltbörsen ist unseres Erachtens seitwärts.

Während der Handelsstreit zwischen den USA und Europa nun voll im Gange ist, droht der erst kürzlich abgewendete Handelskrieg zwischen den USA und China wieder aufzuflammen. Chinesische Medien kritisierten scharf die Drohung der USA, sich weiterhin die Verhängung von Importzöllen im Umfang von 50 Milliarden Dollar vorzubehalten, sollte die Volksrepublik sich nicht mit dem Diebstahl geistigen Eigentums auseinandersetzen.

In einem Kommentar der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hieß es, China sei bereit, seine Interessen zu verteidigen. Damit kommen zum Risiko einer sich weiter abschwächenden Binnenkonjunktur nun auch noch mögliche Belastungen für den Export. Bislang zeigt die chinesische Regierung noch keine Bereitschaft, mit einer Ausweitung des Haushalts gegenzusteuern. Die schon mehrfach vorgestellten Frühindikatoren deuten bislang auf eine Verlangsamung im produzierenden Gewerbe hin.

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