Auch diese Woche brachte in den USA neue Höchststände in den relevanten Indices und am gestrigen Donnerstag mit Thanksgiving einen willkommenen Feiertag. Gestützt von ermutigenden Konjunkturdaten aus Japan, der Euroregion und den USA (Flash-PMIs bestätigen Bodenbildung in der Industrie) und zuversichtlichen Signalen im Handelsstreit kletterten die Aktienindices wieder leicht nach oben.

Für gute Stimmung sorgte unter anderem auch die zweite Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal. Demnach legte das Bruttoinlandsprodukt der weltgrößten Volkswirtschaft etwas stärker zu als die vorherige Schätzung signalisierte. Auch die Fed blies mit dem Beige Book ins selbe Horn. Nach einem moderaten US-Wirtschaftswachstum zwischen Oktober und Mitte November sieht sie die Konjunkturaussichten für die Vereinigten Staaten allgemein positiv. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt aber landesweit aus Sicht der Unternehmen angespannt. Insgesamt stieg die Beschäftigung weiter an. Indes:

Neue Umweltschutzauflagen und der Handelskrieg zwischen USA und China verunsichern den Agrarsektor zusehends und hemmen die Investitionsbereitschaft. Das bekam Landmaschinen-hersteller John Deere zu spüren. Die Aussicht auf sinkende Gewinne im kommenden Jahr kostete der Aktie erst einmal fast 5%, denn Sorgen um den Zugang zu wichtigen Exportmärkten und die schwache Nachfrage nach Soja-Bohnen ließen den Auftragseingang einbrechen.

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren