Die Furcht vor einer Ausbreitung des Coronavirus aus China und der erste Ansteckungsfall in den USA hat den Anlegern am  Dienstag erst einmal Angst eingejagt. Hinzu kam der schon angesprochene gedämpfte  Ausblick des Internationalen  Währungsfonds (IWF) auf das globale Wirtschaftswachstum.

Am Dienstag wurde eine Corona-Infektion bei einem Reisenden aus China in Seattle diagnostiziert.  Es würden  weitere Fälle in den USA erwartet, teilten die US-Zentren für Seuchenkontrolle (CDC) mit. Chinesische Behörden haben bestätigt,  dass bislang neun Menschen dem Virus erlegen sind und der Erreger von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.  Heute Morgen bekam die 11-Mio.-Stadt Wuhan quasi Quarantäne, als alle  öffentlichen Verbindungen aus und in die Stadt  gekappt wurden. Inzwischen zählt man 600 infizierte Personen.

Nach wie vor befürchtet man, dass daraus eine Epidemie erwachsen kann, welche die wirtschaftliche Aktivität bremst. So die Logik. Mehr betroffen sind natürlich dabei die asiatischen Börsen. Ein  artverwandter Virenstamm, das SARS-Virus, hatte 2003  ähnliches ausgelöst. Insbesondere kann sich die neue  Lungenkrankheit in China vor dem traditionellen Neujahrsfest mit  Hunderten Mio. von Reisenden sprunghaft  ausbreiten. Am meisten betroffen wären Luftfahrt und Tourismus. Besonders  Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und anderen Teile der Tourismusbranche waren bereits im Verlauf der Woche von  Kursverlusten betroffen.

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