Die aktuelle Handelswoche wird also durch Trumps Tweets sowie durch den Konfrontationskurs des Iran überschattet. Im Einklang mit der Tatsache, dass  die Märkte seit Jahresanfang massiv zugelegt haben, könnte man nun annehmen, dass eine Korrektur bevorsteht. Es ist aber auch bekannt, dass „politische  Börsen, kurze Beine haben“ und so lohnt sich durchaus ein genauer Blick auf die Fundamentaldaten.

An den Kapitalmärkten wird oft die Steigung der Renditekurve als Indikator für den Start einer Rezession herangezogen. Dafür  betrachtet man die Differenz zwischen 2- und 10-jährigen Renditen. Ist diese negativ, so spricht man von einer inversen Zinsstrukturkurve, die eine  Rezession einleitet.

Nach der Untersuchung von JPMorgen hat es in der Vergangenheit im Durchschnitt 17 Monate gedauert, bis eine Rezession ausgebrochen ist.  Durchschnittlich 11 Monate nach dem Eintreten der inversen Renditekurve ist jedoch der breite S&P500 Index in der Vergangenheit gestiegen. Aktuell ist  diese Differenz positiv und beträgt 0,19%. Für Dezember 2019 und März 2020 wird der Wert auf 0,15% bzw. 0,10% geschätzt.

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