Aktien: Dramatik nimmt weiter zu

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Aktien: Dramatik nimmt weiter zu

In den vergangenen Tagen hat die Kurskorrektur an den Aktienmärkten – federführend waren dieses Mal die Amerikaner – wieder an Fahrt aufgenommen. Aktuell werden die Tiefststände vom Oktober ein zweites Mal angelaufen, wobei der Ausgang des Tests offen bleibt. Die ohnehin mit dem heutigen Thanksgiving-Feiertag in den USA und dem morgigen verkürzten Handel umsatzschwache Woche hat das Zeug dazu, nach unten neue Zeichen zu setzen – wir gehen davon allerdings nicht aus.

Durch den vor allem von der Trump-Administration herbeigeredeten Ölpreisabsturz im Nachgang der Freigabe iranischer Rohölexporte  von über 1 Mio. Barrel am Tag kam zuletzt auch noch der relativ stabile Ölsektor unter die Räder und befeuerte den Rückgang der US- Indizes zusätzlich. Nicht zu vergessen ist übrigens auch der hohe Anteil an Junk Bonds von  Ölgesellschaften am US-Highyield-Index, was auch dort zu herben Kursverlusten führte. Am Ende hat Trump mit seinem „America first“-Manöver seinen Landsleuten zwar  kurzfristig billiges Öl verschafft, mittelfristig aber stattdessen neue Finanzprobleme mit der eigenen Ölindustrie dagegen eingetauscht.

Unsere starke Gewichtung in Öltiteln hat sich zumindest kurzfristig gerächt. Doch angesichts der Abwärtsspirale in der venezolanischen  Ölproduktion von 75 Mio. Barrel pro Tag in 2016 auf heute weniger als 30 Mio. Barrel dürfte der Staatskollaps dort nicht mehr lange auf  sich warten lassen. Dann geht es nicht nur um den kompletten Produktionsausfall, sondern auch darum, was aus den größten Ölreserven  der Erde werden soll. Wie bereits in der letzten Ausgabe beschrieben, dürfte der aktuelle kleine weltweite Produktionsüberhang in den  kommenden Monaten von einer höheren globalen Nachfrage wieder abgelöst werden.

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Von |2018-11-23T13:30:33+00:0022.11.2018|Kategorien: Aktienmarkt|Kommentare deaktiviert für Aktien: Dramatik nimmt weiter zu

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