[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim deutschen Gesundheitskonzern Fresenius und seinen Töchtern lief es im ersten Quartal 2019 wieder deutlich runder als noch im vergangenen Jahr. Nach zahlreichen Enttäuschungen im letzten Geschäftsjahr scheint der Konzern nun wieder auf Wachstum ausgerichtet zu sein. Jedenfalls konnte Fresenius in sämtlichen Sparten im Auftaktquartal positive Zuwachsraten melden. Das galt insbesondere für seine Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care, die im ersten Quartal ein organisches Umsatzwachstum um 6% auf rund 4,1 Mrd. EUR melden konnte. Unter Hinzurechnung positiver Währungseffekte ergab sich sogar ein Plus von 11%. Im vergangenen Jahr hatten FMC und Fresenius mit mehreren Gewinnwarnungen geschockt. Bei FMC spielten dabei insbesondere Nordamerika und auch die Schwellenländer eine negative Rolle. In Nordamerika konnte FMC im ersten Quartal seinen Umsatz nun um 14% wieder ausbauen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Positive Wachstumszahlen lieferten auch die auf Infusionstherapien ausgerichtete Tochter Kabi sowie die Krankenhaus-Sparte Helios. Diese profitierte insbesondere durch die letztjährige Übernahme und konnte in Spanien ein Plus von 9% ausweisen. Unter dem Strich erreichte Fresenius ein Umsatzplus von 4,6% auf knapp 8,5 Mrd. EUR. Der Nettogewinn lag bei 453 Mio. EUR, ein Plus von knapp 3%.
[/vc_column_text][vc_column_text]Besondere Aufmerksamkeit muss der Konzern nun auf die Verschuldungssituation legen. Durch eine neue Bilanzierungssystematik bei Leasing sowie die Akquisitionskosten von NxStage in Höhe von 2 Mrd. USD hat sich die Nettoverschuldung von zuvor 5,8 Mrd. EUR auf fast 25 Mrd. EUR erhöht. Der Verschuldungsgrad lag Ende März bei 3,53. Fresenius hat sich als Ziel gesteckt, Ende des Jahres den Verschuldungsgrad auf einen Zielkorridor zwischen 2,5-3 wieder zurückzuführen. Angesichts eines robusten Cashflows stehen die Chancen gut, dass hier das Ziel am Jahresende erreicht wird. Insofern bleibt es bei unserer grundsätzlich positiven Einstufung für alle empfohlenen Anleihen. Wer das Risiko etwas minimieren will, sollte sich von der 27er Fresenius Financial trennen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“31449″ img_size=“full“][vc_single_image image=“31453″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“31457″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
