Auch beim niederländisch-britischen Ölkonzern Royal Dutch Shell fielen die Zahlen zum ersten Quartal wie bei vielen anderen Unternehmen überraschend  positiv aus. Im Vorfeld hatten dabei die Analysten insbesondere wegen des niedrigeren Ölpreises mit einem deutlich rückläufigen Gewinn gerechnet. Unter  dem Strich ging es für Shell allerdings trotz eines spürbar gesunkenen Umsatzes in die andere Richtung.

Bei den Erlösen musste Shell einen Rückgang um knapp 6% auf rund 85,6 Mrd. USD verbuchen. Die Produktion verringerte sich dabei um 2% auf  durchschnittlich 3,8 Mio. Barrel Öläquivalente (standardisierte Umrechnungseinheit für Öl/Gas) pro Tag. Allerdings konnte Shell insbesondere durch höhere Erträge im Flüssiggasgeschäft die Belastung überschaubar halten. Der so genannte bereinigte CCS-Gewinn, Gewinn auf Basis von  Wiederbeschaffungskosten) sank im ersten Quartal um 2% auf 5,3 Mrd. USD. Die Konsensschätzungen im Markt hatten sogar einen Rückfall auf rund 4,5  Mrd. USD erwartet. Beim Nettogewinn ergab sich letztlich sogar ein kleines Plus von 2% auf 6 Mrd. USD.

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