[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit rückläufigen Kursen begann die Woche nach dem Pfingstfest. Im weiteren Monatsverlauf steht nicht nur eine Zinserhöhung der Fed an, sondern – was viel interessanter ist – eine Reihe von Einschätzungen der Fed für die kommenden Monate wird mit verabreicht. Mit der letzten Arbeitslosenquote von 4,3% lag der letzte Bericht vom Arbeitsmarkt in manchen Details unter den Erwartungen des Marktes.[/vc_column_text][vc_column_text]Die generelle Richtung in der Fed-Politik hat sich dadurch keineswegs geändert. So könnte es zu einem etwas reduzierten Inflationsausblick für das Gesamtjahr 2017 allein schon aufgrund rückläufiger Energiepreise kommen, doch in den Renditen der US-Treasuries ist das Gesamtgeschehen bereits eingepreist – im Gegenteil: Der Platz für negative Überraschungen ist wieder größer geworden.[/vc_column_text][vc_column_text]Wenig erfolgreich blieb bislang das OPEC-Abkommen zur Kürzung der Förderquoten bei Rohöl für die kommenden neun Monate. Sowohl WTI als auch Brent befinden sich seit den letzten Tagen wieder unter der magischen Marke von 50 USD pro Barrel. Nach wie vor drücken hohe Lagerbestände auf die Preise ebenso wie die schneller als erwartet vollzogene Rückkehr der US-Frackingfirmen an die Märkte.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16985″ img_size=“full“][vc_column_text]Damit lässt sich nicht wegdiskutieren, dass es die Gruppe der Non-OPEC-Länder ist, die fleißig fördert und den OPEC-Mitgliedern die Butter vom Brot nimmt. Die Zeiten des größten Ölverbrauchs liegen saisonal immer im Sommer, insofern würde ein Preisanstieg nicht verwundern. Doch für das Winterhalbjahr sieht die Prognose von JPMorgan aktuell nicht gut aus. Wir bleiben vorerst noch in unseren beiden Öltiteln engagiert, um von der Kurserholung im Öl über die kommenden Monate hinweg zu profitieren.[/vc_column_text][vc_column_text]Die größten Verluste mussten in den vergangenen Wochen die Finanztitel wegstecken. Hier waren es belastende Nachrichten, die viele Anleger dazu brachten, die Kursavancen der vergangenen Monate erst einmal in den sicheren Hafen zu bringen. Das nutzen wir auch zur Anpassung unseres Portfolios und haben uns von der Deutschen Bank getrennt. Den frei gewordenen Platz besetzen wir mit der französischen BNP Paribas, die selbst in ihrem neuen für die Periode bis 2020 aufgestellten Business-Plan eine 12%ige Eigenkapitalrendite aufruft.[/vc_column_text][vc_column_text]Ein weiterer Kandidat, der unter die Räder gekommen war, ist die italienische Unicredit – ein alter  Bekannter. Hier kommen eigene Reformpotenziale mit der immer noch negativ eingeschätzten makroökonomischen Situation des Heimatlandes Italien zusammen. Sollte sich der „Knoten“ lösen, könnte unser Kursziel von 20 EUR problemlos greifen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Unklar bleibt weiterhin, ob die Schwellenländerbörsen die vor der Haustür stehenden negativen Gewinnrevisionen 2018 ignorieren können, obwohl auch die Einkaufsmanagerindizes zuletzt wieder nach unten drehten. Ungewöhnlich ist auch, dass sich die Schwellenländeraktien ein Stück weit von der Entwicklung der Rohstoffpreise abkoppeln konnten. Nun mag man anführen, dass die Technologieaktien für die Kurssteigerungen in jüngster Vergangenheit verantwortlich waren. Aber das stimmt nur zum Teil. Enge Stop-Loss Limite sind jedenfalls anzuraten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16987″ img_size=“full“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“16986″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]