[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es war ein Schock mit Ansage. Anfang der Woche erschreckte der Medienkonzern ProSiebenSat.1 den Markt mit dem Eingeständnis, dass die Werbeeinnahmen im TV-Geschäft deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben. So rechnet der Konzern nur noch damit, dass es auf Jahresbasis für eine Stagnation reicht. Allerdings auch dies nur unter der Voraussetzung, dass sich die Hoffnungen auf ein starkes Jahresende erfüllen.[/vc_column_text][vc_column_text]Wer den Markt beobachtet, dürfte allerdings von diesem Eingeständnis nicht besonders überrascht worden sein. Denn die klassischen TV-Sender verlieren immer mehr Boden gegenüber den Streaming-Diensten. Dabei geht es um die immer wieder herangezogene werberelevante Zielgruppe von 14-49, die damals insbesondere von RTL propagiert wurde, um sich im Wettbewerb um Werbegelder abzugrenzen (was dann auch von der Konkurrenz übernommen wurde). Gerade junge Zuschauer drehen aber dem klassischen TV-Format den Rücken zu und weichen auf Online- und Streaming-Angebote aus, was sich entsprechend in den Zahlen niederschlägt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Insofern dürften die bemüht optimistischen Prognosen von Pro-SiebenSat.1, dass es wieder besser werden könnte, reines Wunschdenken bleiben. Was man auch schon daran sieht, dass der Medienkonzern nach Auswegen sucht. Dabei spielt das Digitalgeschäft eine wesentliche Rolle. Hier hatte man sich in den vergangenen Jahren verstärkt und will daraus nun womöglich ein neues Kerngeschäft formieren.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”15878″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Im Mittelpunkt könnten dabei die Sparte Digital Entertainment und  die Online-Videothek Maxdome stehen. Dabei schließt ProSiebenSat.1 explizit keine Partnerschaften mit Dritten aus oder sogar einen Börsengang. Was letztendlich de facto ja auch ein Eingeständnis ist, dass im klassischen TV-Werbegeschäft die Perspektiven eher mau bleiben dürften.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Eine ganz so harsche Reaktion wie in der Aktie musste die von uns empfohlene Anleihe mit Laufzeit bis 2021, die wir im spekulativen Musterdepot führen, nicht überstehen. Der Knick ist allerdings deutlich, sodass wir uns bei einer aktuellen Fälligkeitsrendite von nur 0,7% dazu entschieden haben, hier die bisher aufgelaufenen Gewinne über 16% mitzunehmen und uns zurückzuziehen.[/vc_column_text][vc_single_image image=”15879″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]