[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die spanische Großbank Santander konnte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit deutlichen Gewinnzuwächsen melden. Dabei zeigten sich insbesondere konjunkturelle Erholungen im Heimatmarkt Spanien sowie im wichtigsten Übersee-Markt Brasilien als Unterstützung.[/vc_column_text][vc_column_text]So konnte die Großbank im Berichtsquartal ihren Nettogewinn um 14% auf 1,87 Mrd. EUR steigern. Damit übertraf man gleichzeitig auch die Analystenerwartungen. Besondere Aufmerksamkeit bekam dabei natürlich erneut die Entwicklung des Zinsgeschäftes. Hier erreichte Santander eine Steigerung beim Netto-Zinseinkommen um 10% auf 8,4 Mrd. EUR.[/vc_column_text][vc_column_text]Santander gehört innerhalb der internationalen Bankenbranche zu den am meist diversifizierten Großbanken. Dabei hat sie besonders signifikante Aktivitäten in Brasilien, Großbritannien, den USA, Mexiko, Polen und natürlich Spanien. Verteidigt wird diese breite Streuung immer wieder mit dem Argument, dass man dadurch Schwächen einzelner Märkte besser kompensieren könne. Bislang hatte Santander damit auch Recht. Wobei das Kreditinstitut aktuell besonders davon profitiert, dass es in den meisten Märkten positive konjunkturelle Tendenzen gibt. So konnte Santander im Berichtsquartal in neun von zehn Märkten höhere Gewinne verzeichnen.[/vc_column_text][vc_column_text]Besonders stark zeigte sich dabei der brasilianische Markt. Hier konnte die Bank dank der Konjunkturerholung einen Gewinnsprung um 77% verbuchen. Nicht ganz so stark, aber noch zweistellig, zeigte sich auch das spanische Geschäft. Hier meldete die Bank dank steigender Kundenzahlen und geringerer Rückstellungen auf faule Kredite einen Gewinnzuwachs um 18%.[/vc_column_text][vc_column_text]Grundsätzlich konnte Santander bei anderen Finanzkennzahlen ebenfalls nachbessern. So wurde die Kernkapitalquote von 10,55% zum Ende Dezember 2016 auf nun 10,66% erhöht. Der Anteil notleidender Kredite am gesamten Kreditbuch beträgt inzwischen nur noch 3,74% nach 3,93% Ende letzten Jahres.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Diese robusten Zahlen verfehlen auch nicht ihre Wirkung am Kapitalmarkt. Das trifft insbesondere auf die von uns schon seit langem  empfohlene Nachrang-Anleihe zu. Diese konnte zuletzt nochmals deutlich an Kurs- Momentum gewinnen. Hier scheint sich im Markt die Überzeugung gebildet zu haben, dass die Anleihe weiterhin auf absehbare Zeit nicht gekündigt wird. Der nächste Termin wäre dafür Juli, doch danach sieht es nicht aus.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17739″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Unter diesen Voraussetzungen bleiben wir natürlich nicht nur im Rahmen unseres Musterdepots Finanzwerte weiter investiert. Hier ergibt sich bislang aus Kursgewinnen und Zinszahlungen eine Gesamtperformance von fast 90%. Wir folgen dem Markt mit seinen Erwartungen, dass eine Kündigung vorerst anscheinend vom Tisch sein dürfte und nutzen die vorhandene Liquidität im Musterdepot, um hier noch einige Stücke nachzukaufen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17737″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]