[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Übernahme von Opel durch den französischen PSA-Konzern (Peugeot/Citroën) könnte unter Umständen schon Ende Juli umgesetzt werden. Nachdem in den vergangenen Wochen vor allem wegen des Betriebsübergangs bei Opel auf eine neue Gesellschaft einige Fragen hinsichtlich der Mitarbeiter zu klären waren, kommen beide Unternehmen bei anderen Themen wie beispielsweise Patenten gut voran. Allerdings bleiben negative Begleitthemen. So hatte Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann angekündigt, nach der Übernahme auszusteigen.[/vc_column_text][vc_column_text]Das wird allerdings nichts daran ändern, dass Opel in Zukunft unter dem PSA-Dach schnell auf Profitabilität getrimmt werden soll. PSA-Chef Carlos Tavarez hatte dieser Tage schon klargemacht, dass Opel spätestens ab 2020 Gewinn machen muss. Wie dies umzusetzen ist, will man nach Vollzug der Übernahme in einem neuen Strategieplan aufzeigen. Klappt alles vom Termin her, könnte dieser Plan Mitte September pünktlich zur Frankfurter Automesse IAA vorgestellt werden.[/vc_column_text][vc_column_text]Aber PSA hat nicht nur diese zukünftige Baustelle. Auch das Thema China bleibt im Konzern eine der Top-Prioritäten. Wobei die Ausgangslage denkbar schlecht ist. Bereits im letzten Jahr musste PSA über seine Tochter Changan PSA Automobiles (CAPSA) einen Absatzrückgang um fast 16% hinnehmen, während der chinesische Gesamtmarkt deutlich zulegen konnte. Und auch der bisherige Jahresauftakt verlief alles andere als positiv. Denn in den ersten vier Monaten wurden die Verkaufszahlen von PSA in China und Südostasien fast halbiert. Noch schlechtere Zahlen lieferte dabei der Citroën-Ableger DS. Was insofern bemerkenswert ist, da PSA inzwischen vier DS-Modelle vor Ort produzieren lässt.[/vc_column_text][vc_column_text]Nun will PSA mit massiven Investitionen und einem Struktur-Umbau die Trendwende erzwingen. Dabei setzt man wie andere Hersteller auch auf Elektromobilität. Allerdings ist mit einem Vertriebslaunch erst in 2019 zu rechnen. In der Zwischenzeit will PSA die schwache Kapazitätsauslastung seiner chinesischen DS-Werke dadurch erhöhen, indem man auch andere Modelle dort fertigt. Allerdings bezweifeln Experten, dass PSA hier kurzfristig eine Wende einleiten kann.[/vc_column_text][vc_column_text]PSA hat also durchaus in den nächsten Jahren große Herausforderungen zu bewältigen. Was aber nicht heißt, dass die ausstehenden Anleihen des Konzerns bzw. seiner Töchter sonderlich kritisch gesehen werden. Denn PSA hat sich hier schon längst den Ruf eines stabilen Schuldners erarbeitet. Das spiegelt sich natürlich auch in den Renditen der ausstehenden Anleihen wider, deren Renditen teilweise schon stark zurückgegangen sind und bei den kurzen Laufzeiten sogar negative Werte aufweisen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Wenn wir uns das derzeitige Angebot von PSA anschauen, bleibt unter dem Strich die Erkenntnis:
Unsere Dauer-Empfehlung PSA Tresorerie bleibt mit einer Rendite von derzeit rund 3,8% das attraktivste Papier auf
dem Tableau. Zumal die Gesellschaft, die für den Konzern als Schaltstelle der Liquiditätsströme fungiert, für ihren letzten Jahresbericht 2016 auch wieder eine Rückkehr in die Gewinnzone ausweisen konnte. Wobei dies aber aufgrund der Struktur und des operativen Schwerpunktes eher zweitrangig ist.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“16895″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Fazit: Seit gut einem halben Jahr konnte sich die Anleihe der PSA Tresorerie nach einem kurzzeitigen Einbruch wieder kräftig erholen. Wir sind gespannt, ob es der Anleihe nochmals gelingt, ihre alten Höchststände bei rund 135% zu erreichen. Als Dauerbrenner, der inzwischen bereits seit Ende 2012 Bestandteil unseres Musterdepots Europäische Unternehmensanleihen ist, bleibt PSA-Tresorerie weiterhin eine Kauf-Empfehlung.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16896″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]