[vc_row][vc_column][vc_column_text]Was in der obigen Tabelle bislang fehlt, sind Bonds des italienisch-amerikanischen Autokonzerns Fiat Chrysler. Das ändert sich nun. Anlass bietet hier zum einen die Entwicklung der Bonds, zum anderen eine neu angestoßene Spekulation.[/vc_column_text][vc_column_text]Dass Fiat Chrysler immer wieder als Übernahmekandidat gehandelt wird, ist regelmäßigen Lesern unseres Alpha Strategie nicht neu. Insbesondere chinesischen Herstellern wie beispielsweise Geely wurde immer wieder ein Interesse nachgesagt, aber auch der deutsche Volkswagen-Konzern galt schon einmal als potenzieller Käufer. Nach den neuesten Gerüchten soll sich nun der südkoreanische Autokonzern Hyundai für ein mögliches Angebot Anfang kommenden Jahres warm laufen. Wieder nur so eine haltlose Spekulation oder ist diesmal etwas Wahres dran?[/vc_column_text][vc_column_text]Einige Fakten würden dafür sprechen, dass hier zumindest ernsthafte Gespräche geführt werden. Zum einen hat Fiat-Chef Sergio Marchionne immer wieder die Notwendigkeit einer weiteren Branchenkonsolidierung in die Schlagzeilen gebracht. Bisher bekannt gewordene Fusions-Ideen wurden aber von den potenziellen Partnern immer wieder abgeschmettert. Darüber hinaus hatte Marchionne bereits im letzten Jahr eine mögliche Technologie-Kooperation im Bereich alternativer Antriebe mit den Südkoreanern ins Gespräch gebracht.[/vc_column_text][vc_column_text]Und man sollte nicht übersehen: Sergio Marchionne selbst hatte erklärt, den Fiat-Konzern nicht über 2018 hinaus führen zu wollen. In den vergangenen Jahren ist es ihm gelungen, das Unternehmen deutlich zu  entschulden. Aktuell feiert man insbesondere Verkaufserfolge bei SUVs und strafft im Gegensatz dazu das  engagement im Kleinwagensegment. Der Konzern hat einem Käufer also eine Menge zu bieten.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Insofern wäre eine Kombination Fiat-Hyundai von den bespielten Marktsegmenten stark kompatibel. Zumal Fiat noch seine Truck-Sparte mit einbringen würde. Hyundai ist diesbezüglich bislang nicht aktiv. Aber natürlich gilt: Auch wenn Fusionen betriebswirtschaftlich Sinn ergeben, heißt das noch lange nicht, dass sie zustande kommen.  Dass eine Fusion zwischen Europäern und Asiaten allerdings funktonieren könnte, hat bereits Renault-Nissan aufgezeigt.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24847″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Käme es zu einer Fusion, dürfte Fiat auf der Bonitätsseite davon profitieren können. So liegt beispielsweise bei Moody´s das langfristige Rating bei Ba2 mit einem stabilen Ausblick. Bei Standard & Poor‘s wird das Unternehmen mit BB+ mit einem positiven Ausblick bewertet. Demgegenüber liegt das Rating bei Hyundai  Motor bei Moody´s bei Baa1 mit einem stabilen Ausblick und bei Standard & Poor‘s bei A- (negativer Ausblick). Ein  Zusammenschluss könnte also bei den Fiat-Anleihen auf absehbare Zeit zu einer Hochstufung führen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24851″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Wobei die derzeitige Ausgangslage in den Anleihen durchaus attraktiv ist. So gab es zuletzt einige deutliche Kursverluste bis in den Bereich um Pari oder darunter. Insofern bieten sich hier einige interessante Kaufgelegenheiten. Wir würden uns hier auf eine USD-Anleihe mit Laufzeit bis 2023 fokussieren. Komplementär dazu finden wir auch eine Hyundai-Anleihe mit gleicher Laufzeit interessant.[/vc_column_text][vc_single_image image=“24855″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]