[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am Mittwoch trat Mryia, die in der Insolvenz befindliche ukrainische Agrar-Holding, an die Öffentlichkeit. Im Dezember hatte sie ein Übernahmeangebot für alle Vermögenswerte erhalten, dieses wurde vom Gläubigerausschuss am Ende abgelehnt. Es ist wahrscheinlich, dass sich das Bieterkonsortium zu einem höheren Gebot durchringt. Parallel hierzu läuft das operative Geschäft weiter – offensichtlich profitabel, denn sonst wären nicht 357 Millionen Hrywnia an Steuern fällig gewesen.[/vc_column_text][vc_column_text]Dennoch war 2016 nach Angaben des Vorstands kein einfaches Jahr gewesen. Neben hausgemachten Problemen mit der Zwischenfinanzierung zu Jahresbeginn waren es vor allem ungünstige Wetterbedingungen und juristische Manöver der ehemaligen Eigentümer und Manager, die zu einer negativen Planabweichung von 18 führten (Umsatz 92,9 Mio. USD). Daraus resultierte ein negativer Cashflow von 5 Mio. USD. Das Management hält allerdings eine dauerhaft erzielbare Bruttomarge von rund 70 Mio. USD ab dem Geschäftsjahr 2019/20 noch immer für realistisch. Die Arbeiten zur Restrukturierung sind im Plan und sollen bis spätestens März vorliegen. Also warten wir ab.[/vc_column_text][vc_single_image image=“19979″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]