[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am Dienstag wurde die wochenlange Friedhofsruhe an den Aktienmärkten durchbrochen. Wachsende Zweifel an einer raschen Umsetzung der Wirtschaftspläne von US-Präsident Donald Trump hatten die Wall Street am Dienstag schwer belastet. Investoren machten sich Sorgen, dass die neue Regierung Probleme bekommen könnte, etwa die von ihr versprochenen Steuererleichterungen durchzusetzen.[/vc_column_text][vc_column_text]Am Markt ging die Befürchtung um, dass sich der Kongress in Washington zunächst in langwierigen Grabenkämpfen um die Rückabwicklung der unter Trumps Vorgänger Barack Obama verabschiedeten Gesundheitsreform verzetteln könnte. Es waren die Zykliker, die unter Druck gerieten – allen voran die Banken – bei denen nunmehr leichte Zweifel aufkommen, ob es wirklich zu einer Deregulierung kommen wird.[/vc_column_text][vc_column_text]Zuvor hatte der Wahlausgang in den Niederlanden die Stimmung noch stabilisieren können, da sich die politische Landkarte wohl doch nicht so abrupt ändern wird wie allgemein befürchtet. Nun richtet sich der Blick auf die französische Präsidentschaftswahl, die am 23. April stattfindet. Die infolge einer fehlenden absoluten Mehrheit wohl erforderliche Stichwahl ist für den 7. Mai angesetzt.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir ersparen uns an dieser Stelle die „was wäre wenn“-Diskussion. Denn klar ist, dass ein Aufbrechen der Euro-Zone sehr hohe Kosten für alle Beteiligten nach sich ziehen würde, die Europäische Union andererseits aber neben der bereits bestehenden Währungsunion auch eine fiskalische Einheit benötigt. Und natürlich gehört auch die Akzeptanz eines föderativen politischen Konzepts mit dem europäischen Parlament in seinem Zentrum dazu.[/vc_column_text][vc_column_text]Alles andere würde neben einer spürbaren Korrektur des Außenwerts des Euros auch eine dramatische Korrektur der Aktienkurse nach sich ziehen. Eingedenk der Bedeutung dieser Wahl könnte man sich durchaus vorstellen, dass in den kommenden Wochen ein mehr oder weniger vorsichtiges Verhalten an der Tagesordnung liegen wird.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Zum Wochenschluss kündigte dann noch die britische Tullow Oil – Sie erinnern sich an unseren Verkauf – eine rund 600 Mio. Pfund Sterling große Kapitalerhöhung an. Für 49 alte Aktien können 25 neue Aktien zum Preis von 130 Pence erworben werden. Damit hatte der Markt angesichts des tiefen Kurses der Aktie nicht gerechnet und interpretierte die Maßnahmen sofort in eine Notmaßnahme um und verkaufte die Aktie.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir halten dagegen und kaufen die Aktie für 200 Pence zurück, denn der Ölpreisrückgang und die unerwünschte Kapitalmaßnahme schlagen sich hier doppelt stark nieder. Mit der höheren Eigenkapitalbasis dürfte die Refinanzierung fälliger Schulden für Tullow zukünftig außerdem billiger ausfallen.[/vc_column_text][vc_column_text]Im Portfolio hat sich über den Optionsauslauf vom Freitag nicht viel verändert. Bei den Aktien profitierten wir über den Goldpreisanstieg von der neuen Position in Barrick Gold. Die Schwäche des USD begünstigt die Situation für Gold.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18235″ img_size=“full“][vc_single_image image=“18236″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Die Deutsche Bank hatte kurzfristig die Kapitalerhöhung auf die Tagesordnung gesetzt und diese recht erfolgreich an den Markt gebracht. Hier werden aktuell noch Bezugsrechte gehandelt, die Sie ausüben sollten. Die Verkaufsoptionen Alphabet, Alibaba und Daimler liefen wertlos aus.[/vc_column_text][vc_column_text]Zurückgekauft werden mussten die Verkaufsoptionen von Volkswagen und Valeant, um zu vermeiden, die Aktien angedient zu erhalten. Bei Volkswagen blieb dennoch ein Gewinn von 1,10 EUR pro Aktie. Zeitgleich neu verkauft wurde dieselbe Menge einer Verkaufsoption auf Basis 136 EUR Termin April mit 2,85 EUR. Sollte sich eine Erholung in Richtung 140 EUR ergeben, werden wir zusätzlich eine Kaufoption am Geld verkaufen in der Erwartung, dass die Aktie die Range von 145 EUR oben und 130 EUR unten im Zeitraum nicht verlassen wird.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Neu verkauft wurde in den vergangenen Tagen eine Kaufoption auf die HeidelbergCement mit Basis 90 und Termin April zu 1,50 EUR. Der Widerstand bei rund 91,50 EUR konnte von der Aktie wiederholt nicht geknackt werden. Am Mittwoch verlor die Aktie weiter unter die Marke von 86 EUR. Wir verkauften nun eine Verkaufsoption mit derselben Laufzeit und der Basis 86 EUR zu 1,93 EUR.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Annahme ist, dass die Aktie im Laufzeitfenster nicht unter die Marke von 84 EUR fällt. Sollte die Aktie bei Fälligkeit zwischen 86 EUR und 90 EUR stehen, würden beide Optionen wertlos verfallen. Die Prämie von insgesamt 3,43 EUR brutto pro Aktie wäre dann der Maximalgewinn.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18233″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Ansonsten deutet vieles darauf hin, dass die von uns erwartete Korrekturbewegung mit dieser Woche begonnen hat. Also Stopps beachten und Pulver trockenhalten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
Konsolidierung zwischen den Wahlen
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-25T16:00:27+01:0023.03.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Konsolidierung zwischen den Wahlen
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