[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Pünktlich zum Jahreswechsel hatte bekanntlich der Goldpreis eine kräftige Erholung eingeläutet. Nimmt man die zwischenzeitliche Korrektur Anfang März heraus, konnte sich der Goldpreis im ersten Quartal um rund 10% verbessern. Die Triebkräfte dahinter waren vor allem die anziehenden Inflationsraten in den Industrienationen, die zunehmenden Unsicherheiten über die geopolitische Sicherheitslage sowie letztlich auch eine tendenzielle Schwäche des Dollar, der sich im gleichen Zeitraum beispielsweise gegenüber dem Euro von rund 1,04 USD auf rund 1,09 USD abwertete.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“17745″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Das hätte insgesamt für die Goldförderer eigentlich ein positives Umfeld schaffen müssen. Zumal die meisten Gesellschaften in den letzten Quartalen, resp. Jahren, viel dafür getan hatten, über einen Schuldenabbau selbst wieder finanzielle Flexibilität zu erreichen und gleichzeitig Produktionskosten zu senken.[/vc_column_text][vc_column_text]Indes: Schaut man auf die inzwischen vorliegenden Geschäftsberichte von einigen Branchenvertretern, die auch wir im Portfolio haben, kommt man nicht umhin, die bisher bekannten Zahlenwerke als Ernüchterung bis Enttäuschung zu bezeichnen. Konkret:[/vc_column_text][vc_column_text]Newmont Mining bleibt weit hinter Erwartungen zurück
Im Auftaktquartal konnte Newmont Mining seinen Umsatz um stattliche 13,5% auf 1,66 Mrd. USD steigern. Dieser Zuwachs wird allerdings mit dem Blick auf die Markterwartungen relativiert. Denn die Konsensschätzungen lagen bei 1,73 Mrd. USD. Das gilt auch für den Gewinn. So lag der Nettogewinn nur bei 58 Mio. USD nach 135 Million USD im Vorjahreszeitraum. Der adjustierte Gewinn betrug 0,09 USD je Aktie, erwartet worden waren hier 0,22 USD je Aktie.[/vc_column_text][vc_column_text]Immerhin: Newmont Mining lieferte in anderen Kennzahlen deutlich bessere Zahlen. Das betraf zum einen den Free Cash Flow. Nachdem das Unternehmen im ersten Quartal 2016 hier noch ein negatives Ergebnis von 123 Mio. USD ausweisen musste, betrug der Free Cash Flow nun im ersten Quartal 2017 199 Mio. USD.[/vc_column_text][vc_column_text]Positiv konnte auch vermerkt werden, dass die Nettoverschuldung weiter zurückgeführt werden konnte. Diese betrug zum Ende des Quartals 1,7 Mrd. USD. Auf der Gegenposition verfügte Newmont Mining zum gleichen Zeitpunkt über eine Cash-Position von rund 2,9 Mrd. USD.[/vc_column_text][vc_column_text]Hinsichtlich des Ausblicks bleibt Newmont Mining – was wenig überraschend ist – optimistisch. So rechnet man insgesamt damit, seine Goldproduktion weiter ausbauen zu können und Einbußen in einigen Minen zu kompensieren. Das Kernproblem bleibt allerdings weiterhin eine relativ hohe Kostenbasis. So lagen die Produktionskosten pro Feinunze (All-in Sustaining Cost) im Quartal bei 900 USD. In seiner Guidance geht Newmont Mining tendenziell von Werten zwischen 940 USD je Feinunze und 1.000 USD je Feinunze aus. Damit gehört das Unternehmen eher zu den teureren Produzenten, was die Widerstandsfähigkeit gegen eventuelle neue Kursrückgänge beim Goldpreis verringert.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Fazit: Aus operativer Sicht hat Newmont Mining aus der Goldpreis-Erholung im ersten Quartal nicht so viel machen können wie erwartet. Immerhin schaffte es das Unternehmen, ganz grundsätzlich sein Finanz- und Risikoprofil weiter zu verbessern, was sich auch in den entsprechenden Kursnotierungen der von uns empfohlenen Anleihe widerspiegelt.[/vc_column_text][vc_column_text]Diese konnte sich geradezu deckungsgleich im Laufe des bisherigen Jahres mit dem Goldpreis entwickeln. Daraus ergeben sich die entsprechenden Chancen und Risiken. Wir empfehlen hier das weitere Halten der Position.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17742″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“17744″ img_size=“full“][vc_column_text]Barrick Gold: Licht und Schatten[/vc_column_text][vc_column_text]Auch beim Branchenführer Barrick Gold hinterließen die aktuell vorgelegten Quartalszahlen eher lange Gesichter bei den Investoren. Denn auch diese Minengesellschaft konnte die Erwartungen des Marktes nicht erfüllen. Dies spiegelt sich insbesondere im Gewinn je Aktie wider, der mit 0,14 USD deutlich unter den Konsensschätzungen von 0,20 USD je Aktie blieb. Darüber hinaus zeigte Barrick nur eine minimale Umsatzsteigerung von 3,2% auf 1,99 Mrd. USD.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Zu weiteren Kennzahlen und der Einschätzung zur Aktie lesen Sie bitte die entsprechende Passage im Bereich Aktienmarkt. Hier noch der Blick auf die für unsere Anleihen-Empfehlungen relevanten Zahlen. Denn diese rechtfertigen immerhin ein weiteres Festhalten. So konnte das Unternehmen bei seinem Bemühen, seine hohe Verschuldung weiter abzubauen, einen weiteren kleinen Schritt vorankommen. Insgesamt wurde die Verschuldung im ersten Quartal um 178 Mio. USD abgebaut.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17749″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Damit liegt die totale Verschuldung derzeit bei rund 7,8 Mrd. USD. Davon sind allerdings rund 5 Mrd. USD erst nach 2032 fällig. Für die nähere Zukunft müssen dagegen nur rund 100 Mio. USD bis 2019 refinanziert werden, was Barrick wohl in jedem Fall schaffen dürfte.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Trotz der enttäuschenden operativen Performance hält sich die von uns empfohlene Anleihe mit Laufzeit bis 2038 auf ihrem hohen Kursniveau. Die Abschläge nach den Zahlen sind nachvollziehbar, scheinen aber hier keine wesentliche Trendwende einzuläuten. Deshalb raten wir dazu, die Position weiter zu halten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17750″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
