[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit einigen Tagen kocht an der Börse die Spekulation hoch, dass der deutsche Versorger RWE zumindest einen Teil seiner Beteiligung an Innogy an die französische Engie verkauft. Im Gegenzug, so die Gerüchte, könnte sich RWE an Engie beteiligen. Das hat die Börse geradezu elektrisiert und für deutliche Aufschläge bei den beteiligten Aktien gesorgt. Bestätigungen oder Dementis stehen allerdings noch aus.[/vc_column_text][vc_column_text]Als regelmäßiger Leser des Alpha Strategie ist Ihnen diese Spekulation natürlich nicht neu. Denn bereits in Ausgabe 11/17 hatten wir auf ein entsprechendes Interesse von Engie an Innogy hingewiesen. Wobei Innogy nicht nur durch seine Betätigung im Bereich alternativer Energien interessant wäre, sondern auch durch sein Netzverteilung-Geschäft. Aber auch damals hatten wir schon darauf hingewiesen, dass für Engie eigentlich nur eine Komplettübernahme infrage käme, was aber bis dato von RWE nicht so gewollt ist.[/vc_column_text][vc_column_text]Derzeit liegt nur ein Aufsichtsratsbeschluss vor, der einen Verkauf von Innogy-Anteilen bis auf 51% erlaubt. Sollte RWE darüber nachdenken, hier die Mehrheit abzugeben, müsste ein neuer Aufsichtsratsbeschluss her. Das ist grundsätzlich keine allzu große Hürde. Allerdings würde sich RWE dabei derzeit enorm wichtiger Ertragsquellen berauben. Im Gegenzug würde man in eine Firma einsteigen, die wegen Problemen im Netzbetrieb und im Gasgeschäft Verluste schreibt. Ganz abgesehen davon, dass sie wohl entsprechend der französischen Energiepolitik kaum auf absehbare Zeit aus dem Geschäft mit Atomstrom aussteigen wird. Damit dürfte RWE als möglicher Anteilseigner in Deutschland erneut Öffentlichkeitsprobleme bekommen.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Natürlich ist es richtig, dass RWE angesichts des weiterhin kritischen Marktumfeldes nach neuen Strategien sucht. Doch der im Markt gefeierte mögliche Beteiligungstausch ist aus unserer Sicht dazu komplett ungeeignet, auch wenn Engie selbst im direkten Vergleich der Marktkapitalisierungen ein deutlich größeres Gewicht hat als RWE und Innogy zusammen. Wir gehen davon aus, dass unter den gegebenen Voraussetzungen ein Beteiligungsverkauf von Innogy nicht zustande kommt. Einfluss auf die ausstehenden Anleihen von RWE und von Engie dürfte dieses Thema sowieso nicht haben, sondern vielmehr deren weiteres Bemühen um eine Stabilisierung des operativen Geschäftes. Bleiben Sie in den drei empfohlenen Anleihen investiert.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17249″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Findet RWE doch Anschluss in Frankreich?
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-17T14:34:49+01:0024.05.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Findet RWE doch Anschluss in Frankreich?
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