[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim Kunststoff-Produzenten Borealis aus Wien lief es im vergangenen Jahr sehr zufrieden stellend. Erneut konnte das Unternehmen, an dem die österreichische OMV mit 36% beteiligt ist, einen Rekordgewinn erwirtschaften. Dies zum einen aufgrund gestiegener Margen im wichtigen Polyolefin-Geschäft, zum anderen dank starker Gewinnbeiträge aus bestehenden Joint Ventures.[/vc_column_text][vc_column_text]Insgesamt steigerte das Unternehmen seinen Reingewinn von zuvor 988 Mio. EUR auf 1,1 Mrd. EUR. Dies war umso bemerkenswerter, als dass der Umsatz im Gesamtjahr um rund 6 % auf 7,2 Mrd. EUR rückläufig war. Dies war eine Folge niedriger Rohstoffpreise. Das Gewinnwachstum wurde dabei insbesondere von der Fertigstellung des Projektes Borouge 3 beeinflusst, das in den Vereinigten Arabischen Emiraten angesiedelt ist. Mit der Fertigstellung der dritten Ausbaustufe bei diesem Joint Venture erreicht Borealis nun konzernweit eine Produktionskapazität von 8 Mio. Tonnen Polyolefine pro Jahr. Polyolefine als Hauptprodukt von Borealis sind Ausgangsmaterial unterschiedlicher Kunststoff-Produkte wie Folien, Behälter, Rohre, Verpackungen und Sonstiges.[/vc_column_text][vc_column_text]Nachdem Borealis nun diesen weiteren Meilenstein geschafft hat, dürfte es in diesem Jahr erst einmal deutlich ruhiger werden. Das liegt auch daran, dass für verschiedene Produktionsanlagen Wartungs- und Instandhaltungs-Maßnahmen, so genannte Turnarounds, geplant sind, die für Produktionsstillstände sorgen. Nach Aussagen von Borealis dauern solche Turnarounds in der Regel 60 bis 70 Tage und kosten jeweils rund 30 Mio. EUR.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Dennoch liefert Borealis mittel- bis langfristig eine spannende Perspektive. Denn bereits jetzt gibt es Überlegungen zum Aufbau einer vierten Anlage in dem Joint Venture Borouge. Was das am Ende kosten könnte, will das Unternehmen erst zum Jahresende hin beziffern. Doch schon jetzt ist klar, dass dies wohl das bislang ehrgeizigste Petrochemie-Projekt in der Unternehmensgeschichte werden dürfte.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”18675″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Mit Blick auf die Fälligkeit 2019 hat die von uns empfohlene Anleihe der Borealis bereits einige Gewinnmitnahmen in den letzten Monaten verzeichnen müssen. Das dürfte wohl tendenziell so weitergehen. Mit einem Kupon von 4% per annum müssen wir hier allerdings noch keine Eile haben, um den Rückzug anzutreten. Deshalb gilt unsere Halten-Empfehlung weiter.[/vc_column_text][vc_single_image image=”18667″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]