Beim österreichischen Sensor-Spezialisten AMS soll es nun Ende des Monats ernst werden. Denn das Unternehmen plant, seine deutsche Tochter Osram endgültig von der Börse zu nehmen. Dabei machen es die bisherigen Osram-Aktionäre dem Käufer noch recht schwer.

So hatte AMS bei seiner jüngsten Übernahmeofferte nur geschafft, weitere 7% der OsramAktien einzusammeln. Damit kommt der Chiphersteller immer noch nur auf 80,3% am Münchner Lichttechnik-Konzern. Dennoch will man jetzt einen ersten Delisting-Schritt tun. Dieser betrifft die Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse. In München soll der Handel dann zum 30. September eingestellt werden.

Warum sich einige Aktionäre noch so hartnäckig an Osram klammern, liegt wohl auch an der Garantiedividende von 2,57 EUR. Mit einem Frankfurter Delisting könnte allerdings es zunehmend schwerer werden, hier dann am Ende doch zu vernünftigen Kursen auszusteigen. Aktuell notiert Osram immerhin mit 53,65 EUR (Schlusskurs gestern) über dem Kaufangebot von 52,30 EUR. 

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