[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der mit Spannung erwartete Geschäftsbericht des dänischen Reederei-Giganten A.P. Moeller-Maersk hat vor allem eins gezeigt: Das Containergeschäft bleibt extrem schwierig, hat aber durchaus seine positiven Momente. Diese erschließen sich allerdings nicht auf den ersten Blick.[/vc_column_text][vc_column_text]Keine Frage: Das vergangene Jahr war extrem schwach für Maersk. Wie das Unternehmen am Mittwoch meldete, musste man im vergangenen Jahr einen Gesamtverlust von 1,9 Mrd. USD verbuchen. Dazu trug die Containersparte Maersk Linie einen Verlust von 376 Mio. USD bei. Den größten Brocken lieferte allerdings eine Wertberichtigung nach Steuern in Höhe von 2,7 Mrd. USD, die wegen deutlich eingetrübter Aussichten in den Sparten Supply Services und Maersk Drilling anfielen.[/vc_column_text][vc_column_text]Dass hier aber nicht nur Sondereffekte eine Rolle spielten, zeigte auch der Blick auf die Umsatzentwicklung. Denn Maersk verbuchte mit insgesamt 35,5 Mrd. USD einen um 12% niedrigeren Umsatz als im Vorjahr.  Immerhin der mit 15,6% Marktanteil immer noch größte Reedereikonzern der Welt profitierte beispielsweise davon, dass die koreanische Reederei Hanjin in Insolvenz gegangen ist. Wie Maersk mitteilte, konnte man aus der Pleite selbst signifikante Marktanteile gewinnen.[/vc_column_text][vc_column_text]So sieht man auch vorsichtig optimistisch in die Zukunft. So soll die Reederei-Sparte Maersk Line in diesem Jahr wieder einen Gewinn von mehr als 1 Mrd. USD erwirtschaften können. Dabei ist die (im letzten Jahr berichtete) Übernahme der deutschen Container-Reederei Hamburg Süd noch nicht einmal eingerechnet. Hinzu kommt, dass A.P. Moeller-Maersk bekanntlich das Geschäft in Reederei-Aktivitäten und Öl-/Gas-Aktivitäten aufspalten möchte.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die Umsetzung hat hier durchaus gute Chancen, auch wenn Ende letzten Jahres berichtet wurde, dass entsprechenden Gespräche mit der dänischen Dong Energy vorerst gescheitert sind. Da die Ölsparte Maersk Oil im vergangenen Jahr aber einen Turnaround schaffte (nach einem Verlust von 2,1 Mrd. USD in 2015 wurde ein Gewinn von 477 Mio. USD in 2016 verbucht), dürfte insgesamt das Projekt Aufspaltung in diesem Jahr an Konturen gewinnen können.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19313″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zu den Anleihen: Wir hatten bislang Halten-Empfehlungen sowohl für die 2024er als auch für die 2025er Anleihe. Nach einem Zwischentief konnte sich vor allem die 2024er Anleihe sichtbar erholen. Hier würden wir so weit gehen, aus der Halten-Empfehlung nun wieder eine Kauf-Empfehlung zu machen. Die 2025er Anleihe bleibt eine Halten-Position.[/vc_column_text][vc_single_image image=“19305″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]