[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit spanischen Baukonzernen kam man 2015/16 regelmäßig in Schwierigkeiten, da diese relativ häufig bei lateinamerikanischen Auftraggebern und mit eigenen Investments vor Ort engagiert waren. So hinterließ die Rezession in Brasilien auch umfangreiche Bremsspuren in deren Bilanzen.[/vc_column_text][vc_column_text]Einer der ganz großen Baukonzerne, die OHL, konnte in den ersten neun Monaten den Umsatz mit 3,6 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau halten. Der Gewinn vor Steuern ging aufgrund gestiegener Kosten um 10% auf 272 Mio. EUR zurück. Bewertungskorrekturen hatten das Eigenkapital auf 2,85 Mrd. EUR schrumpfen lassen, demgegenüber stehen knapp 9 Mrd. EUR Verbindlichkeiten. Eine solche Verschuldung ist für Baukonzerne nicht ungewöhnlich.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Im Gegenteil: OHL dürfte eher gestärkt aus der Krise gehen. Das zeigt schon das langfristige Auftragsbuch, das im Jahresverlauf  2016 um 26% auf 82 Mrd. EUR angestiegen ist. Kurzfristig steht ein Bauvolumen von 6,4 Mrd. EUR an. Moody´s konnte sich bislang noch nicht erwärmen, den negativen Ausblick zu ändern und ratet die Gesellschaft noch immer mit Caa1.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18978″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Die im spanischen IBEX35-Index gelistete Aktie weist eine Marktkapitalisierung von 1 Mrd. EUR aus, was ein weiteres Mal  Wertaufholungspotenzial für diesen „distressed asset“ bedeutet. Von den drei ausstehenden Anleihen dürfte die kürzeste mit einer Restlaufzeit von 2020 die interessanteste sein. Sie rentiert mit 9,7 % auf Fälligkeit. Die bekommt man logischerweise nicht unter Inkaufnahme eines höheren Risikos.[/vc_column_text][vc_single_image image=“18974″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]