[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim schweizerisch-britischen Chemieunternehmen Ineos geht es derzeit Schlag auf Schlag. Erst vor kurzem (Ausgabe 22/17) hatten wir darüber berichten können, dass Ineos das Öl- und Gas-Geschäft der dänischen Dong Energy übernehmen wird. Doch dies war nur eine Nachricht unter vielen. Erinnert sei zum einen an das sehr gute Jahresergebnis 2016 wie auch die Ankündigung, ein eigenes Auto entwickeln zu wollen. Mit in diese Reihe gehört auch die Meldung, dass inzwischen ein achtes Transportschiff für Schiefergas vom Stapel lief. Die neu aufgebaute Flotte (Dragon-Ships) soll Schiefergas (Shale Gas) aus Amerika nach Europa verschiffen. Nun noch eine weitere Ankündigung:[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Denn man will massiv in die europäischen Produktionsanlagen investieren. Geplant ist zum einen der Neubau einer Anlage zur Produktion von Propylen. Hierbei handelt es sich um einen der wichtigsten Grundstoffe in der chemischen Industrie, der beispielsweise für die Herstellung von Kunststoffen eingesetzt wird. Außerdem will Ineos bestehende Ethylen-Kapazitäten (ebenfalls ein wichtiger Grundstoff) in seinen Produktionsstätten in Schottland und Norwegen deutlich erweitern bzw. nahezu verdoppeln. Für den Neubau und die Kapazitäts-Ausweitungen plant Ineos laut Medienberichten eine Investitionssumme von rund 2 Mrd. EUR ein.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“16846″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Dabei sind die verschiedenen Projekte miteinander verzahnt. So sind nach Auskunft des Managements die geplanten Neuinvestitionen in die Produktionskapazitäten nur dadurch finanzierbar, dass man zuvor rund 1,8 Mrd. EUR in den Aufbau der angesprochenen Schiffsflotte investierte, die nun einen entsprechenden Cashflow liefern soll.
Fazit: Die von uns empfohlenen Anleihen mussten zuletzt einige kleinere Gewinnmitnahmen hinnehmen. Dies sicherlich aus der Sorge mancher Investoren, dass Ineos sich mit seinen Expansionsplänen übernehmen könnte. Da aber bislang die Wachstumszahlen stimmen, raten wir zum weiteren Halten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16847″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
