[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wann kippt der Trump-Trade? Diese Frage treibt derzeit wohl fast jeden Börsianer um. Dabei gibt es durchaus viele Fallstricke für den Markt. Das gilt insbesondere für die nach wie vor gegebene Ungewissheit, wie denn die Trump-Administration das versprochene Mega-Investitionsprogramm und die Steuersenkungen umsetzen will. Hinzu käme, dass es in der innenpolitischen Verfasstheit der USA erneut zu einer Zuspitzung kommen könnte, wenn Trump mit seinen neuen Dekreten wieder vor den Gerichten landet. Indes:[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Wir schätzen, dass am Ende die inzwischen immer intensiver diskutierte Marktkorrektur von einem weitaus simpleren Grund angestoßen wird. Dazu der Blick auf eine sehr aussagekräftige Statistik. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise war deutlich sichtbar Cash der König in den Portfolios der Anleger. Das hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt. Derzeit liegen die durchschnittlichen Cash-Quoten nur noch bei 17% und damit nahe ihren Tiefstwerten aus 1980.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18450″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Wohin das Geld gegangen ist, lässt sich auch nachvollziehen. Denn die Aktiengewichtung hat sich fast verdoppelt, während im Anleihenmarkt die Anteile nur sehr moderat über die Jahre gesteigert wurden. Daraus ergibt sich im Übrigen eine sehr spannende Interpretation. Zum einen könnte dem Markt schlicht das nötige frische Liquiditäts-Material ausgehen, um weitere Kurssteigerungen zu erreichen. Zum anderen liegt die Vermutung nahe, dass im Fall einer grundlegenden Marktkorrektur erneut vor allem aus Aktien in Cash umgeschichtet wird, während sich die Abflüsse aus dem Anleihenbereich wohl in Grenzen halten dürften. Dies selbst unter Beachtung der Zinsperspektiven.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Apropos Zinsen: Am Donnerstag dieser Woche ist wieder EZB-Tag. Wobei wir im Vorfeld davon ausgegangen sind, dass die Europäische Zentralbank keine wesentlichen Änderungen sowohl an ihrer direkten Zinspolitik als auch an ihren Perspektiven vorgenommen hat. Was allerdings nicht heißt, dass die Diskussion leiser geworden ist, wann denn der richtige Ausstiegszeitpunkt für die EZB aus ihrer ultralockeren Geldpolitik kommen wird. Dabei liefern die Marktprojektionen einen zunehmend deutlicheren Ansatz. In der nebenstehenden Grafik geht es um die Frage, wie wahrscheinlich eine erste Zinsanhebung des EZB-Leitzinses um zehn Basispunkte ist. Ging der Markt noch Ende Januar nur von einer Wahrscheinlichkeit von gut 50% für Juni 2018 aus, sind es jetzt 90%. Sollte die EZB in ihrem aktuellen Statement darauf verzichten, wie üblich das aktuelle Zinsniveau als angemessen zu bezeichnen, dürften die entsprechenden Zinsspekulationen weiter angefacht werden.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18442″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]
Wann kippt der Trump-Trade?
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-29T14:26:49+01:0009.03.2017|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Wann kippt der Trump-Trade?
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