[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der jüngste Nachrichtenfluss beim Kali- und Salzproduzenten K+S sah alles andere als positiv aus. Das galt insbesondere für die Abschlussbilanz 2016. Hier musste das Unternehmen aufgrund von temporären Produktions-Stilllegungen einen Rückgang beim operativen Gewinn (EBIT) um satte 70% auf nur noch 229 Mio. EUR verdauen. Gleichzeitig sank der Umsatz um 17% auf 3,5 Mrd. EUR.[/vc_column_text][vc_column_text]Im Ausblick gab sich K+S zwar optimistisch, dass man wieder auf einen Wachstumskurs gelangen kann. Doch dem folgen längst noch nicht alle im Markt. Das gilt aktuell vor allem für die Deutsche Bank, die mit Blick auf das zu erwartende Ergebnis des ersten Quartals ein düsteres Bild zeichnete und mit einem Einbruch beim EBIT um 45% rechnet.[/vc_column_text][vc_column_text]In diesem Umfeld kam K+S nun mit einer neuen Anleihe heraus. Wobei diese vor allem mit einem Pluspunkt wuchern kann: Die neue Anleihe hat eine Mindeststückelung von nur 1.000 EUR. Wie unsere geschätzten Leser wissen, ist dies heutzutage ja eher die Seltenheit. Auf der anderen Seite macht sich das Unternehmen natürlich das derzeitige Zinsniveau zunutze und hat die Anleihe nur mit einem Kupon von 2,625% ausgestattet. Allerdings scheint uns das für eine fünfjährige Laufzeit gerade noch im Bereich des Vertretbaren. Das spiegelt sich auch in den schon angehobenen Kursen der Anleihe wider.[/vc_column_text][vc_column_text]Auch unter Berücksichtigung der angespannten operativen Lage hat die Anleihe durchaus Chancen, in den nächsten ein, zwei Jahren noch weitere Kursgewinne umzusetzen. Insofern würden wir diesen Bond ganz grundsätzlich als Kauf empfehlen. Allerdings sollten Sie vor einem Einstieg abwarten, bis die Zahlen für das erste Quartal auf dem Tisch liegen, da in deren Umfeld, wenn das EBIT tatsächlich schlecht ausfallen sollte, hier nochmals mit Rücksetzern zu rechnen ist.[/vc_column_text][vc_single_image image=“18020″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]