Der amerikanische Fahrdienstleister Uber bleibt ein schwieriges Investment. Was allerdings noch nicht so wirklich überraschen kann. Denn nach wie vor steckt das Unternehmen in der Wachstumsphase, wo es weniger um Profitabilität, sondern mehr um Umsatzwachstum und damit um Gewinne von Marktanteilen geht.

Für das zurückliegende zweite Quartal konnte über insgesamt einen Umsatz von 3,93 Mrd. USD melden. Der Marktkonsens hatte diesbezüglich nur 3,75 Mrd. USD erwartet. Im Vorjahr hatte Uber diesbezüglich 2,24 Mrd. USD umgesetzt, also eine Steigerung um mehr als 75%. Allerdings auch hier versehen mit dem Hinweis, dass im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit die Corona-Pandemie sozusagen ihren ersten Höhepunkt mit zahlreichen Einschränkungen, auch bei Fahrdiensten, hatte.

Etwas schwieriger sieht es auf der Ertragsseite aus. Hier enttäuschte das Unternehmen mit einem ausgewiesenen Verlust von 0,58 USD je Aktie und einen bereinigten EBITDA von -509 Mio. USD. Die von FactSet befragten Analysten hatten diesbezüglich mit einem Verlust die Aktie von 0,52 USD gerechnet sowie einem EBITDA von -321,7 Mio. USD. Unbereinigt hatte Uber übrigens einen Gewinn von 1,1 Mrd. USD melden können. Das war allerdings nur den Buchgewinnen zu verdanken aus den Beteiligungen am chinesischen Fahrdienstleister Didi und am Startup Aurora, das selbstfahrende Fahrzeuge auf die Straße bringen will.

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