Die österreichische Telekomfirma Telekom Austria konnte für das zweite Quartal ein sehr ordentliches Ergebnis präsentieren. Zwar meldete das Unternehmen eine Halbierung des Gewinns auf 58 Mio. EUR. Doch diese gingen faktisch ausschließlich auf das Konto einer Markenwert-Abschreibung. Diese herausgerechnet, hätte  der Nettogewinn um fast 16% auf 72,4  Mio. EUR zulegen können.

Schon Ende Juni hatte die Ratingagentur Moody´s einen Blick auf Telekom Austria geworfen. Dabei lobten die Analysten die konservative Finanzierungspolitik des Unternehmens. So rechnet man auch damit, dass der Leverage (auf Basis adjustierte Schulden/EBITDA) in den nächsten Jahren bei rund dem 2,3fachen liegen wird. Gleichzeitig rechnet Moody´s mit einem Verhältnis von Cashflow zu Verschuldung von rund 32%. Dies alles sind Kennzahlen, die bei Moody`s auch ein höheres Rating rechtfertigen. So stufte die Agentur die Bonität für Telekom Austria von Baa2 auf Baa1 hoch. Das betraf letztlich auch die Tochter Telekom Finanzmanagement, die ebenfalls neu mit Baa1 bewertet wird.

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