China will nicht nur hinsichtlich der Produktions-Parameter zum globalen Powerhouse werden. Gleiches gilt auch für Forschung und Entwicklung. Das hat der neue 5-Jahres-Plan gezeigt, der im Anschluss an den Volkskongress nun in seinen Details vorliegt.

Die eher als konservativ verstandene Prognose der chinesischen Regierung, das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf über 6% zu schrauben, hatten wir schon an anderer Stelle diskutiert. Liest man die Details dazu, bleibt vor allem der wesentliche Eindruck: Das Reich der Mitte will nach den Turbulenzen der letzten beiden Jahre vor allem Stabilität schaffen und sich bezüglich der Lieferketten eine hohe Unabhängigkeit bewahren bzw. entwickeln.

Ein Schlüsselthema dabei ist Forschung und Entwicklung. Was auch unter der Prämisse zu sehen ist, dass die chinesische Regierung wohl nicht damit rechnet, dass es in Zukunft deutlichen Entspannungen im schwelenden Konflikt mit den USA und letztlich auch Europa geben wird. Deshalb will man insbesondere kritische Technologiegüter wie Halbleiter oder Systeme der künstlichen Intelligenz quasi inhouse entwickeln und wirtschaftlich nutzbar machen.

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