Beim Spirituosenkonzern Pernod Ricard wird weiterhin zugekauft. Aktuell geht es um die amerikanische Castle Brands  (u. a. Jefferson´s Bourbon, Clontarf Whisky und Boru Wodka), die man für 223 Mio. USD übernehmen wird. Deren  Verwaltungsrat hatte schon dem Angebot zugestimmt. Insbesondere die BourbonProdukte interessieren dabei Pernod Ricard, die in den  letzten Wochen bereits zwei andere Bourbon-Marken in Amerika übernommen hatte.

Und für Whisky/Bourbon hat man darüber hinaus noch weitaus größere Pläne als nur den amerikanischen Markt. Denn  man will in China für rund 130 Mio. EUR die erste dortige WhiskyDestillerie errichten, um insbesondere die chinesische Mittelschicht mit  heimischen Produkten zu versorgen. Allerdings ist das eher ein langfristiges Projekt, denn erst 2023 soll der erste chinesische Whisky in den Regalen stehen.

Darüber hinaus konnte Pernod Ricard zuletzt mit sehr robusten Geschäftszahlen glänzen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 wurde der Umsatz um 5,2% auf rund 9,18 Mrd. EUR verbessert. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 9,4% auf 2,58 Mrd. EUR. Interessant auch noch für die Anleihenseite: Die Nettoverschuldung konnte von zuvor 6,96 Mrd. EUR im Vorjahr auf 6,62 Mrd. EUR abgebaut werden.

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