Beim amerikanischen Softdrink-Giganten PepsiCo lief es im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich besser als erwartet. Das war insofern eine Überraschung, nachdem der Konzern noch vor zwei Monaten vor einem Gewinnrückgang in  diesem Jahr wegen hoher Investitionen und Kosten aus einem Sparprogramm gewarnt hatte. Doch davon war zumindest bei den Ergebnissen zum ersten Quartal nichts zu sehen.

Zwar erhöhte sich der Umsatz nur um 2,6% auf 12,88 Mrd. USD. Doch dies ging hauptsächlich auf das Konto negativer  Währungseinflüsse. Auf vergleichbarer Basis hätte PepsiCo seinen Umsatz um mehr als 5% gesteigert. Netto verdiente der Coca-Cola-Rivale  1,44 Mrd. USD, ein Plus von knapp 8%. Beim Gewinn je Aktie übertraf der Konzern mit einer Steigerung von zuvor 0,94 USD auf 1,00 USD  die Analystenerwartungen deutlich. Diese hatten mit einem Rückgang auf 0,92 USD je Aktie gerechnet.

Der Blick auf die einzelnen Sparten zeigte allerdings, dass PepsiCo mit seiner Warnung nicht ganz so falsch lag. Denn im Getränkegeschäft  zeigte sich weiterhin eine Ertragsschwäche. Diese wurde allerdings diesmal durch die Snack-Sparte Frito-Lay  überkompensiert. So  verbuchte Frito-Lay ein Umsatzplus von 6%, während die Getränkesparte nur auf einen Umsatzanstieg um 3% kam. Allerdings zeigte sich  erneut, dass die zunehmende Fokussierung von PepsiCo auf gesündere Getränke (Zero, Wasser etc.) ein guter Weg zu weiterem Wachstum  sein dürfte. So sieht das Unternehmen für das Jahr denn auch weitere Wachstumschancen, ohne allerdings die bisherige Prognose (organisches Umsatzplus von 4%, Gewinn je Aktie minus 1%) abzuändern. 

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