Beim amerikanischen IT-Giganten Microsoft zahlt sich nach wie vor die zunehmende Fokussierung auf das Cloud-Geschäft aus. Unter der Ägide  von CEO Satya Nadella hatte sich der Konzern praktisch neu erfunden und verzeichnet inzwischen wieder richtig gute Wachstumsraten. So  konnte man im vergangenen dritten Quartal den Umsatz insgesamt um 14% auf 33,1 Mrd. USD steigern. Beim Gewinn ergab sich sogar ein Plus  um 21% auf 10,7 Mrd. USD.

Federführend dabei das Wachstum im Cloud-Bereich, wo Microsoft mit seiner Plattform Azure im Wettbewerb mit anderen Anbietern wie  Amazon und Google steht. Azure konnte ein Umsatzwachstum um satte 59% ausweisen. Das war zwar etwas weniger als in den letzten  Quartalen, aber wohl kaum Anlass zu Sorge. Hinzu kommt, dass man auch im Stammgeschäft mit seiner Windows-Software weiter  vorankommt. Hier ergab sich ein Umsatzplus von rund 26%. Dabei hat sich Microsoft quasi einen eigenen Markt geschaffen. Denn man hatte ja  bereits angekündigt, im kommenden Jahr den Support für das noch häufig genutzte Betriebssystem Windows 7 auslaufen zu lassen. Deshalb  kaufen immer mehr Kunden, sowohl Unternehmen als auch private Nutzer, das neuere Windows 10, was häufig auch noch mit einem  Geräteaustausch verbunden ist.

Einzige Schwachstelle, die wir derzeit erkennen können: die Spielekonsole Xbox. Im Gaming-Bereich gingen die Erlöse um 7% zurück.  Einige Schwierigkeiten hatte man auch bei den Surface-Notebooks, wo es einen Umsatzrückgang um 4% gab. Allerdings hatte Microsoft hier erst  vor kurzem neue Modelle vorgestellt, was natürlich eine Kaufzurückhaltung bei älteren Geräten mit sich brachte.

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