Der Großhändler Metro lieferte für das zurückliegende dritte Fiskalquartal ein beachtliches Ergebnis ab, auch wenn man sich immer noch für das Gesamtjahr eher zurückhaltend zeigt. Aber Tatsache bleibt, dass mit der teilweisen Rücknahme von Corona-Einschränkungen, insbesondere in der Gastronomie, das Geschäft wieder an Dynamik gewinnt.

Insgesamt konnte Metro einen Quartalsumsatz von 6,25 Mrd. EUR melden. Das war immerhin ein Plus von über 12% gegenüber dem Vorjahr und auch besser als erwartet. Noch spannender: Das operative Ergebnis auf Basis des EBITDA konnte auf 310 Mio. EUR fast verdoppelt werden. Auch hier übertraf man deutlich den Marktkonsens, der bei knapp 270 Mio. EUR gelegen hat. Unter dem Strich verdiente dann der Großhändler 0,17 EUR je Aktie nach einem Verlust aus fortgeführten Geschäften im Vorjahr von 0,38 EUR je Aktie. Die von FacSet befragten Analysten hatten erneut mit einem Verlust von 0,03 EUR je Aktie gerechnet.

Zum Ausblick: Während weiterhin davon ausgegangen wird, dass auf Jahresbasis es zu einem Umsatzrückgang kommt, soll nun die Profitabilität sich deutlich besser zeigen als bislang prognostiziert. Bisher war Metro davon ausgegangen, dass man beim EBITDA im Gesamtjahr mit einem Rückgang zwischen 50 bis 175 Mio. EUR rechnen muss. Das wurde nun wesentlich korrigiert. Zwar hält das Unternehmen immer noch einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis um bis zu 75 Mio. EUR für möglich. Auf der anderen Seite der Schätzung hält man allerdings nun auch einen Zuwachs um bis zu 50 Mio. EUR für machbar.

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