[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Aktien der Deutschen Lufthansa sind in den vergangenen Tagen regelrecht abgestürzt. Zwar hatte die Kranichlinie schon in den Wochen zuvor wenig Gutes zu liefern, doch am vergangenen Wochenende kam es richtig knüppeldick. Denn die Fluglinie musste ihre Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr einkassieren. Und das nicht nur überraschend, sondern in signifikantem Umfang.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Statt einer bereinigten EBIT-Marge von 6,5-8% rechnet das Unternehmen in diesem Jahr nur noch zwischen 5,5 und 6,5%. Dies wäre nominell ein Betrag  von rund 2,4 Mrd. EUR. Sollte es tatsächlich bei diesem Wert bleiben, würde dies beim operativen Gewinn der zweite Jahresrückgang in Folge bedeuten. [/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“32655″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Das Problem dabei: Insbesondere auf der Kurzstrecke ist die Lufthansa in einen harten Preiskampf verwickelt mit entsprechend niedrigen Margen. Diese können nur in geringem Umfang durch das Langstrecken-Geschäft kompensiert werden, das seinerseits immerhin noch eine Marge von 7-9% liefern soll.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Nach so einem starken Vertrauensverlust dürften die Kapitalmarktpapiere der Lufthansa wohl noch einige Zeit brauchen, ehe sie sich wieder erholen. Immerhin: Die ausstehenden Anleihen wurden von der Gewinnwarnung weitaus weniger in Mitleidenschaft gezogen als die Aktien. Insofern würden wir an dieser Stelle weiterhin dazu raten, den von uns bislang favorisierten Langläufer weiter zu halten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“32659″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]