Das Bonitätsrating der größte deutschen Container Reederei ist von der Ratingagentur Standard & Poor‘s von zuvor B+ auf BB- angehoben worden. Gleichzeitig gibt es weiterhin einen positiven Ausblick, was bedeuten könnte, dass Standard & Poor‘s innerhalb der nächsten sechs Monate hier womöglich noch einmal nachbessert.

Begründet wurde die Heaufstufung damit, dass Hapag-Lloyd in diesem Jahr seine solide operative Ergebnisentwicklung aus dem Vorjahr (insbesondere EBITDA) fortschreiben kann. Hier kommt der Reederei zugute, dass die weltweiten Handelsvolumen nicht so stark zurückgegangen sind wie zuvor befürchtet. Außerdem wird das Ergebnis bei Hapag-Lloyd auch durch nach wie vor geringere Treibstoffpreise entlastet.

Letztlich sollte sich die positive Geschäftsentwicklung auch auf die Verschuldung auswirken können. Aktuell liegt die Ratio Nettoschulden zu EBITDA beim 2,6fachen. Hinsichtlich des Tilgungsplanes kann es Hapag-Lloyd ebenfalls recht entspannt angehen. Erst 2022 werden Anleihen im Gesamtvolumen von knapp 109 Mio. EUR fällig. Und dann stehen auch erst 2024 450 Mio. EUR zur Tilgung oder Refinanzierung auf dem Programm. 

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