Der Druckmaschinenspezialist sorgte bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz 2017/2018 für lange Gesichter bei den Anlegern. Das galt nicht so sehr für das Ergebnis des zurückliegenden Geschäftsjahres. Dass dieses eher schwach ausfallen würde, war vorher schon ausreichend genug kommuniziert worden. So störte es die Anleger eher weniger, dass das Nettoergebnis von zuvor 36 Mio. EUR auf 14 Mio. EUR wieder zurückging und auch der Umsatz unter den Vorjahresergebnissen lag. Aber man hatte gehofft, dass Heidelberger Druck einen positiveren Ausblick liefern würde. Doch Fehlanzeige!

Denn wie der Maschinenbauer mitteilte, rechnet man sowohl für Umsatz als auch Gewinn im laufenden Geschäftsjahr nur mit moderaten Zuwächsen. Dies infolge der zunehmenden Umstellung auf das Digitalgeschäft. Was „moderat“ konkret heißt, ließ der Konzern offen. Bislang haben die Analysten beim Gewinn mit einem kräftigen Anstieg auf mehr als 50 Mio. EUR nach 14 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum gerechnet. Der Umsatz sollte nach aktuellen Prognosen um rund 5% auf 2,54 Mrd. EUR zulegen können.

Enttäuschung machte sich auch breit bei der ins Ziel gefassten Gewinnmarge. Diese soll zwischen 7,0 und 7,5% liegen auf Basis des EBITDA vor Restrukturierungskosten. Im Vorjahr lag die vergleichbare EBITDAMarge bei 7,1% und hier hätten die Investoren eine deutlich bessere Performance erwartet. Zwar hielt Vorstandschef Rainer Hundsdörfer quasi die Fahne hoch mit der Bemerkung, dass die Mittelfristziele nun sicherer zu erreichen seien als bislang erwartet. Doch das reichte dem Markt nicht. Immerhin:

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