[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auch für einen DAX-Konzern wie HeidelbergCement sind Kapitalmarkttage geradezu Schwerstarbeit. Denn dabei präsentiert man sich Investoren und Analysten, die meist neues hören wollen. In der Regel geht es dabei um Konkretisierungen bekannter Prognosen für das laufende und folgende Geschäftsjahre. So auch diesmal.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Denn der Baustoffkonzern lieferte auf seinem Kapitalmarkttag in dieser Woche erwünschtes und gab für die nächsten drei  Geschäftsjahre eine neue Schätzung zu verschiedenen Finanzindikatoren bekannt. Der sicherlich wichtigste Aspekt:  HeidelbergCement will bis 2020 einen freien Cashflow von rund 6 Mrd. EUR erwirtschaften.  Für viele Analysten ist diese Kennzahl  inzwischen weitaus wichtiger als beispielsweise EBITDA und erst recht Reingewinn.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”24439″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Insgesamt sollen die nächsten drei Jahre eher unter dem Aspekt des sparsamen Haushaltens stehen. So sollen die Wachstumsinvestitionen auf 1 Mrd. EUR begrenzt werden. Durch weitere Asset-Verkäufe will man bis zu 1,5 Mrd. EUR einnehmen. Außerdem plant man durch den Einsatz digitaler Technologien ein Einsparungspotenzial von mehr als 200 Mio. EUR zu heben.  Weitere 200 Mio.EUR sollen durch günstigere Refinanzierungen eingespart werden. [/vc_column_text][vc_column_text]Gleichzeitig wurde auch die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Diese geht davon aus, dass HeidelbergCement das EBITDA um rund 5% steigern wird. Dies soll auch bis 2020 jährlich gelten. Darüber hinaus will man weiterhin am Abbau der Schulden arbeiten. Die Nettoverschuldung soll auf unter 7 Mrd. EUR gesenkt werden. Dies würde ein Rückgang der Verschuldung auf unter das 2fache des EBITDA bedeuten. Damit will sich HeidelbergCement bei den Ratingagenturen eine bessere  Bonitätseinstufung erarbeiten. Was dann zur Folge hätte, dass sich der Konzern am Kapitalmarkt preiswerter refinanzieren könnte.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Der weitere Schuldenabbau und eine mögliche höhere Bonität sind natürlich gut für die Anleihen. Wir sortieren aktuell aber etwas um. Die Ende des Jahres fällige Anleihe wird schon verkauft. Wir wechseln dafür in das umseitig dargestellte, bis 2028 laufende Papier.[/vc_column_text][vc_single_image image=”24443″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]