Auch für einen DAX-Konzern wie HeidelbergCement sind Kapitalmarkttage geradezu Schwerstarbeit. Denn dabei präsentiert man sich Investoren und Analysten, die meist neues hören wollen. In der Regel geht es dabei um Konkretisierungen bekannter Prognosen für das laufende und folgende Geschäftsjahre. So auch diesmal.

Denn der Baustoffkonzern lieferte auf seinem Kapitalmarkttag in dieser Woche erwünschtes und gab für die nächsten drei  Geschäftsjahre eine neue Schätzung zu verschiedenen Finanzindikatoren bekannt. Der sicherlich wichtigste Aspekt:  HeidelbergCement will bis 2020 einen freien Cashflow von rund 6 Mrd. EUR erwirtschaften.  Für viele Analysten ist diese Kennzahl  inzwischen weitaus wichtiger als beispielsweise EBITDA und erst recht Reingewinn.

Insgesamt sollen die nächsten drei Jahre eher unter dem Aspekt des sparsamen Haushaltens stehen. So sollen die Wachstumsinvestitionen auf 1 Mrd. EUR begrenzt werden. Durch weitere Asset-Verkäufe will man bis zu 1,5 Mrd. EUR einnehmen. Außerdem plant man durch den Einsatz digitaler Technologien ein Einsparungspotenzial von mehr als 200 Mio. EUR zu heben.  Weitere 200 Mio.EUR sollen durch günstigere Refinanzierungen eingespart werden. 

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