Der Zementhersteller konnte für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres eine grundsätzlich erfolgreiche Bilanz präsentieren. So erreichte man beim Konzernumsatz ein Plus von 7% auf 14,3 Mrd. EUR. Operativ lief es sogar noch besser. Hier ergab sich ein Zuwachs um 17% auf 2,6 Mrd. EUR. Der Nettoüberschuss erhöhte sich um 18% auf 752 Mio. EUR. Im dritten Quartal konnte HeidelbergCement dabei 5,06 Mrd. EUR umsetzen, ein Aufschlag von 2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte operative Gewinn erhöhte sich um 12% auf 1,18 Mrd. EUR.

Auf dieser Basis bestätigte HeidelbergCement auch seine bisherige Jahresprognose. Sowohl für den Umsatz als auch für den bereinigten Jahresüberschuss rechnet das Unternehmen mit einem Plus zwischen 3-9%.

Für uns ist allerdings auch interessant, welche Angaben HeidelbergCement zum derzeit geplanten Schuldenabbau machte. Hier kam das Unternehmen ebenfalls gut voran, auch wenn das auf den ersten Blick nicht ganz ersichtlich wurde. Denn auch der Zementhersteller  hat inzwischen seine Bilanzierung auf den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 umgestellt, der bekanntlich insbesondere die Leasing-Verbindlichkeiten neu bewertet. Auf dieser Basis stieg die Nettoverschuldung zwar um rund 243 Mio. EUR auf 9,761 Mrd.  EUR. Bereinigt um die Bilanzeffekte konnte HeidelbergCement aber seine Schulden um mehr als 1 Mrd. EUR absenken. 

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